Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / April 2016 / für Dienstag den 05.04.2016

für Dienstag den 05.04.2016

Die Güte des HERRN ist's, dass wir nicht gar aus sind.

(Klagelieder 3,22)

1 Ich bin der Mann, der Elend sehen muss durch die Rute des Grimmes Gottes.
2 Er hat mich geführt und gehen lassen in die Finsternis und nicht ins Licht.
3 Er hat seine Hand gewendet gegen mich und erhebt sie gegen mich Tag für Tag.
4 Er hat mir Fleisch und Haut alt gemacht und mein Gebein zerschlagen.
5 Er hat mich ringsum eingeschlossen und mich mit Bitternis und Mühsal umgeben.
6 Er hat mich in Finsternis versetzt wie die, die längst tot sind.
7 Er hat mich ummauert, dass ich nicht herauskann, und mich in harte Fesseln gelegt.
8 Und wenn ich auch schreie und rufe, so stopft er sich die Ohren zu vor meinem Gebet.
9 Er hat meinen Weg vermauert mit Quadern und meinen Pfad zum Irrweg gemacht.
10 Er hat auf mich gelauert wie ein Bär, wie ein Löwe im Verborgenen.
11 Er lässt mich den Weg verfehlen, er hat mich zerfleischt und zunichte gemacht.
12 Er hat seinen Bogen gespannt und mich dem Pfeil zum Ziel gegeben.
13 Er hat mir seine Pfeile in die Nieren geschossen.
14 Ich bin ein Hohn für mein ganzes Volk und täglich ihr Spottlied.
15 Er hat mich mit Bitterkeit gesättigt und mit Wermut getränkt.
16 Er hat mich auf Kiesel beißen lassen, er drückte mich nieder in die Asche.
17 Meine Seele ist aus dem Frieden vertrieben; ich habe das Gute vergessen.
18 Ich sprach: Mein Ruhm und meine Hoffnung auf den HERRN sind dahin.
19 Gedenke doch, wie ich so elend und verlassen, mit Wermut und Bitterkeit getränkt bin!
20 Du wirst ja daran gedenken, denn meine Seele sagt mir's.
21 Dies nehme ich zu Herzen, darum hoffe ich noch:
22 Die Güte des HERRN ist's, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende,
23 sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.

Klagelieder 3,1-23

 

Durch tiefste Tiefen wurde Jeremia, der Knecht Gottes, geführt. Dabei kam er nicht ins Hadern oder in Auflehnung, sondern sah in schwersten Prüfungen den HERRN, Seine Güte, Barmherzigkeit und Treue (V. 22-23).
Möchten wir doch diesem Jeremia gleichen. Lasst uns jeden Morgen auf die Treue unseres Herrn Jesus Christus bauen.

Zwei FD-Zweige in der Ukraine verbreiten die Frohe Botschaft im ganzen Land. Wir preisen den HERRN für die vielen Traktate in Ukrainisch und Russisch, welche verteilt werden konnten, und den aktiven Kontakt mit mehreren Hundert Gemeinden, welche sich für die Verbreitung des gedruckten Wortes Gottes einsetzen.
Bitte betet um Gottes mächtiges Wirken und um des HERRN Bewahrung und Ausrüstung aller FD-Schriftenmissionare und Mitarbeitenden unter der Leitung von Rostislaw Schkinder. Weitere Traktatauflagen werden dringend benötigt.
Wir bitten den HERRN um gutes Gelingen und die baldige Herstellung.

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