Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / April 2016 / für Donnerstag den 07.04.2016

für Donnerstag den 07.04.2016

Du nahtest dich zu mir, als ich dich anrief, und sprachst: Fürchte dich nicht!

(Klagelieder 3,57)

 

43 Du hast dich in Zorn gehüllt und uns verfolgt und ohne Erbarmen getötet.
44 Du hast dich mit einer Wolke verdeckt, dass kein Gebet hindurchkonnte.
45 Du hast uns zu Kehricht und Unrat gemacht unter den Völkern.
46 Alle unsere Feinde reißen ihr Maul auf über uns.
47 Wir werden gedrückt und geplagt mit Schrecken und Angst.
48 Wasserbäche rinnen aus meinen Augen über den Jammer der Tochter meines Volks.
49 Meine Augen fließen und können's nicht lassen, und es ist kein Aufhören da,
50 bis der HERR vom Himmel herabschaut und darein sieht.
51 Mein Auge macht mir Schmerzen wegen all der Töchter meiner Stadt.
52 Meine Feinde haben mich ohne Grund gejagt wie einen Vogel.
53 Sie haben mein Leben in der Grube zunichte gemacht und Steine auf mich geworfen.
54 Wasser hat mein Haupt überschwemmt; da sprach ich: Nun bin ich verloren.
55 Ich rief aber deinen Namen an, HERR, unten aus der Grube,
56 und du erhörtest meine Stimme: »Verbirg deine Ohren nicht vor meinem Seufzen und Schreien!«
57 Du nahtest dich zu mir, als ich dich anrief, und sprachst: Fürchte dich nicht!
58 Du führst, Herr, meine Sache und erlöst mein Leben.
59 Du siehst, HERR, wie mir Unrecht geschieht; hilf mir zu meinem Recht!
60 Du siehst, wie sie Rache üben wollen, und kennst alle ihre Gedanken gegen mich.
61 HERR, du hörst ihr Schmähen und alle ihre Anschläge gegen mich,
62 die Reden meiner Widersacher und ihr Geschwätz über mich den ganzen Tag.
63 Sieh doch: Ob sie sitzen oder aufstehen, singen sie über mich Spottlieder.
64 Vergilt ihnen, HERR, wie sie verdient haben!
65 Lass ihnen das Herz verstockt werden, lass sie deinen Fluch fühlen!
66 Verfolge sie mit Grimm und vertilge sie unter dem Himmel des HERRN.

Klagelieder 3,43-66

 

Hattest Du auch schon den Eindruck, als hätte der HERR Dich ganz und gar verlassen, als würde Er Deine Stimme nicht mehr hören, Deine Not nicht sehen?
Jeremia lehrt uns das wahre Ausharren bis ans Ende, und der HERR wird eingreifen zu Seiner Zeit. «Werft euer Vertrauen nicht weg» (Hebr. 10,35).

Mit brennenden Herzen setzen sich die Mitarbeitenden von FD Polen unter der Leitung von Romuald Halip für die Verbreitung des Evangeliums Jesu Christi ein. Dieser junge FD-Zweig hat aber auch verschiedene Herausforderungen zu überwinden.
Wir bitten den HERRN um viel Ewigkeitsfrucht und um Seine Hilfe zur Herstellung weiterer Schriften. Möge der HERR Glaubensgeschwister im ganzen Land als Traktatverteiler berufen.
Bitte betet für alle an der Schriftenmission Beteiligten, insbesondere auch für unsere Übersetzerin Marta Cichy.

 

 


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