Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / April 2016 / für Freitag den 01.04.2016

für Freitag den 01.04.2016

Ach HERR, sieh an mein Elend; denn der Feind triumphiert!

(Klagelieder 1,9)

1 Wie liegt die Stadt so verlassen, die voll Volks war! Sie ist wie eine Witwe, die Fürstin unter den Völkern, und die eine Königin in den Ländern war, muss nun dienen.
2 Sie weint des Nachts, dass ihr die Tränen über die Backen laufen. Es ist niemand unter allen ihren Liebhabern, der sie tröstet. Alle ihre Freunde sind ihr untreu und ihre Feinde geworden.
3 Juda ist gefangen in Elend und schwerem Dienst, es wohnt unter den Heiden und findet keine Ruhe; alle seine Verfolger kommen heran und bedrängen es.
4 Die Straßen nach Zion liegen wüst, weil niemand auf ein Fest kommt. Alle Tore der Stadt stehen öde, ihre Priester seufzen, ihre Jungfrauen sehen jammervoll drein, und sie ist betrübt.
5 Ihre Widersacher sind obenauf, ihren Feinden geht's gut; denn der HERR hat über die Stadt Jammer gebracht um ihrer großen Sünden willen, und ihre Kinder sind gefangen vor dem Feind dahingezogen.
6 Es ist von der Tochter Zion aller Schmuck dahin. Ihre Fürsten sind wie Hirsche, die keine Weide finden und matt vor dem Verfolger herlaufen.
7 Jerusalem denkt in dieser Zeit, da sie elend und verlassen ist, wie viel Gutes sie von alters her gehabt hat, wie aber all ihr Volk daniedersank unter des Feindes Hand und ihr niemand half. Ihre Feinde sehen auf sie herab und spotten über ihren Untergang.
8 Jerusalem hat sich versündigt; darum muss sie sein wie eine unreine Frau. Alle, die sie ehrten, verschmähen sie jetzt, weil sie ihre Blöße sehen; sie aber seufzt und hat sich abgewendet.
9 Ihr Unflat klebt an ihrem Saum. Sie hätte nicht gemeint, dass es ihr zuletzt so gehen würde. Sie ist ja gräulich heruntergestoßen und hat dazu niemand, der sie tröstet. »Ach HERR, sieh an mein Elend; denn der Feind triumphiert!«
10 Der Feind hat seine Hand gelegt an alle ihre Kleinode. Ja, sie musste zusehen, dass die Heiden in ihr Heiligtum gingen, während du geboten hast, sie sollten nicht in deine Gemeinde kommen.
11 Alles Volk seufzt und geht nach Brot, es gibt seine Kleinode um Speise, um sein Leben zu erhalten. »Ach HERR, sieh doch und schau, wie verachtet ich bin!«
12 Euch allen, die ihr vorübergeht, sage ich: »Schaut doch und seht, ob irgendein Schmerz ist wie mein Schmerz, der mich getroffen hat; denn der HERR hat Jammer über mich gebracht am Tage seines grimmigen Zorns.

Klagelieder 1,1-12

 
 

In Jammer und Elend «um ihrer großen Sünden willen» muss das Volk Gottes zurückdenken an die Zeit, wo es Gutes empfangen hatte. Jetzt, in großer Not, findet das Volk nirgends Trost und Hilfe.

Wer sich von Gott abwendet, kommt früher oder später in große Nöte.

Die Sünde hat schlimme Folgen. Zu Gott schreien, ist der erste Schritt aus der Not. Der Feind triumphiert besonders bei gefallenen Gotteskindern.
Bist Du in Not? Es muss nicht in jedem Fall Sünde die Ursache sein, aber es kann. Prüfe Dich im Licht des Sohnes Gottes und komm zu Deinem Heiland.

Die unverzichtbare Stütze in unserer weltweiten Missionsarbeit ist die tägliche Fürbitte von unseren lieben Missionsfreunden. Ganz herzlich danken wir Euch, liebe Beterinnen und Beter, für Euren wichtigen Dienst.
Durch Gebet fallen Festungen des Feindes, im Gebet werden Siege errungen, mit Gebet erreicht die Frohe Botschaft viele Herzen suchender, gebundener und leidgeprüfter Menschen.
Möge unser Herr Jesus Christus Euch im Fürbittedienst stärken,
ausrüsten und segnen.
Wir bitten den HERRN, dass Er die tägliche Fürbitte für Freundes-Dienst International noch mehr Glaubensgeschwistern aufs Herz legt und zum Beterkreis hinzutut.


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