Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / April 2016 / für Freitag den 29.04.2016

für Freitag den 29.04.2016

Und Gott der HERR rief ... Wo bist du?

(1. Mose 3,9)

1 Die Schlange war listiger als alle anderen Tiere, die Gott, der Herr, gemacht hatte. "Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum die Früchte essen dürft?", fragte sie die Frau.
2 "Natürlich dürfen wir", antwortete die Frau,
3 "nur von dem Baum in der Mitte des Gartens nicht. Gott hat gesagt: 'Esst nicht von seinen Früchten, ja - berührt sie nicht einmal, sonst müsst ihr sterben!'"
4 "Unsinn! Ihr werdet nicht sterben", widersprach die Schlange,
5 "aber Gott weiß: Wenn ihr davon esst, werden eure Augen geöffnet - ihr werdet sein wie Gott und wissen, was Gut und Böse ist."
6 Die Frau schaute den Baum an. Er sah schön aus! Seine Früchte wirkten verlockend, und klug würde sie davon werden! Sie pflückte eine Frucht, biss hinein und reichte sie ihrem Mann, und auch er aß davon.
7 Plötzlich gingen beiden die Augen auf, und ihnen wurde bewusst, dass sie nackt waren. Hastig flochten sie Feigenblätter zusammen und machten sich einen Lendenschurz.
8 Am Abend, als ein frischer Wind aufkam, hörten sie, wie Gott, der Herr, im Garten umherging. Ängstlich versteckten sie sich vor ihm hinter den Bäumen.
9 Aber Gott rief: "Adam, wo bist du?"
10 Adam antwortete: "Ich hörte dich im Garten und hatte Angst, weil ich nackt bin. Darum habe ich mich versteckt."
11 "Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?", fragte Gott. "Hast du etwa von den verbotenen Früchten gegessen?"
12 "Ja", gestand Adam, "aber die Frau, die du mir gegeben hast, reichte mir eine Frucht - deswegen habe ich davon gegessen!"
13 "Warum hast du das getan?", wandte der Herr sich an die Frau. "Die Schlange hat mich dazu verführt!", verteidigte sie sich.

1.Mose 3,1-13

 

Die Schlange, der Teufel (vgl. Offb. 12,9; 20,2), verführt auch heute die Menschen in gleicher Weise:
1. Zweifel am Wort Gottes (V. 1);
2. Herausforderung zur Diskussion (V. 3);
3. Verneinung des Gerichtes Gottes;
4. Überheblichkeit, Gott gleich sein zu wollen (V. 4-5).
Lust der Augen und selber klug sein wollen, führen zur Sünde (V. 6). Nun steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht mehr Gott (V. 7). Gott ruft die Sünder aus dem Versteck heraus (V. 9-11). Jeder schiebt die Schuld auf andere ab (V. 12-13).

Wir preisen den HERRN für den Neuanfang der FD-Schriftenmission in Ungarn unter der Leitung von Ilona Balázsics. Über 300'000 Traktate wurden bereits gedruckt, weitere Schriften werden demnächst hergestellt. Wir danken dem HERRN für Seinen Segen auf die verteilten Traktate hin und die verschiedenen Kontakte mit Kirchen und Gemeinden.
Möge unser Heiland vielen Glaubensgeschwistern die Schriftenmission aufs Herz legen und sie in den regelmäßigen Verteildienst berufen.
Bitte betet auch für die Übersetzungs-, Korrespondenz- und Versandarbeiten.

 

 


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