Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / April 2016 / für Samstag den 09.04.2016

für Samstag den 09.04.2016

Aber du, HERR, der du ewiglich bleibest.

(Klagelieder 4,19)

1 Gedenke, HERR, wie es uns geht; schau und sieh an unsre Schmach!
2 Unser Erbe ist den Fremden zuteil geworden und unsre Häuser den Ausländern.
3 Wir sind Waisen und haben keinen Vater; unsre Mütter sind wie Witwen.
4 Unser Wasser müssen wir um Geld trinken; unser eigenes Holz müssen wir bezahlen.
5 Mit dem Joch auf unserm Hals treibt man uns, und wenn wir auch müde sind, lässt man uns doch keine Ruhe.
6 Wir mussten Ägypten und Assur die Hand hinhalten, um uns an Brot zu sättigen.
7 Unsre Väter haben gesündigt und leben nicht mehr, wir aber müssen ihre Schuld tragen.
8 Knechte herrschen über uns und niemand ist da, der uns von ihrer Hand errettet.
9 Wir müssen unser Brot unter Gefahr für unser Leben holen, bedroht von dem Schwert in der Wüste.
10 Unsre Haut ist verbrannt wie in einem Ofen von dem schrecklichen Hunger.
11 Sie haben die Frauen in Zion geschändet und die Jungfrauen in den Städten Judas.
12 Fürsten wurden von ihnen gehenkt, und die Alten hat man nicht geehrt.13 Jünglinge mussten Mühlsteine tragen und Knaben beim Holztragen straucheln.
14 Es sitzen die Ältesten nicht mehr im Tor und die Jünglinge nicht mehr beim Saitenspiel.
15 Unsres Herzens Freude hat ein Ende, unser Reigen ist in Wehklagen verkehrt.
16 Die Krone ist von unserm Haupt gefallen. O weh, dass wir so gesündigt haben!
17 Darum ist auch unser Herz krank, und unsre Augen sind trübe geworden
18 um des Berges Zion willen, weil er so wüst liegt, dass die Füchse darüber laufen.
19 Aber du, HERR, der du ewiglich bleibst und dein Thron von Geschlecht zu Geschlecht,
20 warum willst du uns so ganz vergessen und uns lebenslang so ganz verlassen?
21 Bringe uns, HERR, zu dir zurück, dass wir wieder heimkommen; erneure unsre Tage wie vor alters!
22 Hast du uns denn ganz verworfen, und bist du allzu sehr über uns erzürnt?

Klagelieder 5,1-22

 

In Not geratene Gotteskinder klagen ihr schweres Leid im Gebet dem HERRN (V. 1-14). Die Herzensfreude ist gewichen (V. 15-16). Warum all dieses Weh? «Weil wir gesündigt haben.»
Wer sich vor dem HERRN demütigt und den Grund des Unglücks in der eigenen Sünde erkennt, erfährt die Heiligkeit und die ewige Erhabenheit Gottes (V. 19). Der HERR führt die Seinen zu sich zurück, wenn sie darum flehen (V. 21).

Freundes-Dienst International umfasst weltweit alle FD-Missionen und -Sozialwerke. Viele wichtige Entscheidungen sind von den Hauptverantwortlichen der FD-Mission International zu fällen.
Bitte betet für die beiden Leiter, Josef und Samuel J. Schmid, deren Stellvertretende, Jacqueline Schmid und Esther Lüscher, für die weiteren Mitglieder des Komitees, Nelli Rauschenberger und Marie-Luis Müller, für den Stiftungsrat und die Verantwortlichen der Zweigwerke sowie für alle Mitarbeitenden.
Betet, dass wir alle stets auf den Herrn Jesus Christus ausgerichtet sind und uns dem HERRN täglich ganz zur Verfügung stellen. Wir wollen Ihm treu nachfolgen und allezeit fröhlich Ihm dienen.

 

 


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