Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / Juni 2016 / für Dienstag den 28.06.2016

für Dienstag den 28.06.2016

... und ich würde vor ihm dastehen, als ob ich ihn betrügen wollte.

(1. Mose 27,12)

1 Und es begab sich, als Isaak alt geworden war und seine Augen zu schwach zum Sehen wurden, rief er Esau, seinen älteren Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er aber antwortete ihm: Hier bin ich.
2 Und er sprach: Siehe, ich bin alt geworden und weiß nicht, wann ich sterben werde.
3 So nimm nun dein Gerät, Köcher und Bogen, und geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret
4 und mach mir ein Essen, wie ich's gern habe, und bring mir's herein, dass ich esse, auf dass dich meine Seele segne, ehe ich sterbe.
5 Rebekka aber hörte diese Worte, die Isaak zu seinem Sohn Esau sagte. Und Esau ging hin aufs Feld, dass er ein Wildbret jagte und heimbrächte.
6 Da sprach Rebekka zu Jakob, ihrem Sohn: Siehe, ich habe deinen Vater mit Esau, deinem Bruder, reden hören:
7 Bringe mir ein Wildbret und mach mir ein Essen, dass ich esse und dich segne vor dem HERRN, ehe ich sterbe.
8 So höre nun, mein Sohn, auf mich und tu, was ich dich heiße.
9 Geh hin zu der Herde und hole mir zwei gute Böcklein, dass ich deinem Vater ein Essen davon mache, wie er's gerne hat.
10 Das sollst du deinem Vater hineintragen, dass er esse, auf dass er dich segne vor seinem Tod.
11 Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Siehe, mein Bruder Esau ist rau, doch ich bin glatt;
12 so könnte vielleicht mein Vater mich betasten, und ich würde vor ihm dastehen, als ob ich ihn betrügen wollte, und brächte über mich einen Fluch und nicht einen Segen.
13 Da sprach seine Mutter zu ihm: Der Fluch sei auf mir, mein Sohn; gehorche nur meinen Worten, geh und hole mir.
14 Da ging er hin und holte und brachte es seiner Mutter. Da machte seine Mutter ein Essen, wie es sein Vater gerne hatte,
15 und nahm Esaus, ihres älteren Sohnes, Feierkleider, die sie bei sich im Hause hatte, und zog sie Jakob an, ihrem jüngeren Sohn.
16 Aber die Felle von den Böcklein tat sie ihm um seine Hände und wo er glatt war am Halse.
17 Und so gab sie das Essen mit dem Brot, wie sie es gemacht hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob.

1.Mose 27,1-17

 

Isaak wollte seinen Lieblingssohn (vgl. Kap. 25,28) segnen, ohne Gottes Willen zu beachten (vgl. Kap. 25,23). Rebekka dagegen wollte den verheißenen Segen für Jakob, ihren Liebling, mit List, Täuschung und gar Lüge erreichen (V. 1-9). Jakob fürchtete sich, vom Vater erkannt zu werden und für die Tat statt Segen Fluch zu empfangen (V. 10-19).
Auch wenn böse Taten von Menschen unerkannt bleiben, Gott sieht alles und ist ein gerechter Richter. Unser Herr Jesus Christus ist die Wahrheit (vgl. Joh. 14,6) und erfüllt Seine Verheißungen, ohne dass wir sie uns mit List oder gar Lüge aneignen müssen. Jakob musste sich Esau ähnlich machen, der sein Erstgeburtsrecht gering achtete (vgl. Kap. 25,29-34).

Mit sehr bescheidenen Mitteln werden die administrativen Aufgaben für Freundes-Dienst International in der Zentralstelle in Biberstein / Schweiz wahrgenommen. In einfachen Büros und mit geringst möglichem Kostenaufwand werden hier Arbeiten erledigt, welche grundlegend für die Missionsarbeit in den Ländern sind, wie beispielsweise Buchhaltung, Finanzwesen, Rechnungskontrolle, Spendenverwaltung, Korrespondenz, Planung, Verwaltung allgemein. Auch diese Aufgaben und die Mitarbeitenden bedürfen der Fürbitte.
Wegen fehlender Kapazität und fehlenden Mitteln konnte der Ersatz unseres veralteten Computersystems mit den 20jährigen Programmen noch nicht erfolgen. Bitte betet auch dafür.


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.