Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / Juli 2016 / für Montag den 25.07.2016

für Montag den 25.07.2016

Aber Gott hat mein Elend und meine Mühe angesehen.

(1. Mose 31,42)

31 Jakob antwortete und sprach zu Laban: Ich fürchtete mich und dachte, du würdest deine Töchter von mir reißen.
32 Bei wem du aber deinen Gott findest, der sterbe! Hier vor unsern Brüdern suche das Deine bei mir und nimm's hin. Jakob wusste aber nicht, dass Rahel ihn gestohlen hatte.
33 Da ging Laban in die Zelte Jakobs und Leas und der beiden Mägde und fand nichts. Und ging aus dem Zelte Leas in das Zelt Rahels.
34 Rahel aber hatte den Hausgott genommen und unter den Kamelsattel gelegt und sich darauf gesetzt. Laban aber betastete das ganze Zelt und fand nichts.
35 Da sprach sie zu ihrem Vater: Mein Herr, zürne nicht, denn ich kann nicht aufstehen vor dir, denn es geht mir nach der Frauen Weise. Daher fand er den Hausgott nicht, wie sehr er auch suchte.
36 Und Jakob wurde zornig und schalt Laban und sprach zu ihm: Was hab ich Übles getan oder gesündigt, dass du so hitzig hinter mir her bist?
37 Du hast all meinen Hausrat betastet. Was hast du von deinem Hausrat gefunden? Lege das her vor meinen und deinen Brüdern, dass sie zwischen uns beiden richten.
38 Diese zwanzig Jahre bin ich bei dir gewesen, deine Schafe und Ziegen haben keine Fehlgeburt gehabt; die Widder deiner Herde hab ich nie gegessen;
39 was die wilden Tiere zerrissen, brachte ich dir nicht, ich musste es ersetzen; du fordertest es von meiner Hand, es mochte mir des Tages oder des Nachts gestohlen sein.
40 Des Tages kam ich um vor Hitze und des Nachts vor Frost und kein Schlaf kam in meine Augen.
41 So habe ich diese zwanzig Jahre in deinem Hause gedient, vierzehn um deine Töchter und sechs um deine Herde, und du hast mir meinen Lohn zehnmal verändert.
42 Wenn nicht der Gott meines Vaters, der Gott Abrahams und der Schrecken Isaaks, auf meiner Seite gewesen wäre, du hättest mich leer ziehen lassen. Aber Gott hat mein Elend und meine Mühe angesehen und hat diese Nacht rechtes Urteil gesprochen.

1.Mose 31,31-42

 

Menschenfurcht führt zu Unrecht auch bei Gläubigen (V. 31). Lasst uns nicht selbstsicher sein (V. 32). Laban suchte überall seinen Hausgott, den Rahel mit Lüge versteckte (V. 33-35). Jakobs zornige Vorwürfe (V. 36-41) waren eine Anstauung jahrelangen Duldens aus einem noch ungebrochenen Herzen, obwohl sich Jakob auf die Gerechtigkeit und Hilfe Gottes stützte (V. 42).
Wir bedürfen nicht nur der Reinigung unserer Sünden durch das Blut Jesu Christi, sondern auch der Befreiung von aller angehäuften Bitterkeit in unseren Herzen, um wirkliche Zeugen Christi sein zu können.

Der HERR sieht die Menschen in ihrem Elend, ihrer Mühe und ihren Belastungen. Unser Herr Jesus Christus greift in Seiner Siegeskraft ein und macht recht frei. Dies durften schon viele erleben, die sich für Seelsorge und Gebetshilfe an uns wenden. Möge der HERR viel Weisheit und göttliche Vollmacht für den umfangreichen Seelsorgedienst (schriftlich, telefonisch, per E-Mail, mündlich) schenken, die Mitarbeitenden stets mit Kraft und Gesundheit, Klarheit und Leitung ausrüsten  und die Hilfesuchenden in Seiner Gnade und nach Seinem Willen berühren.


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