Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / August 2016 / für Mittwoch den 17.08.2016

für Mittwoch den 17.08.2016

Das Land soll euch offen sein.

(1. Mose 34,10)

1 Dina aber, Leas Tochter, die sie Jakob geboren hatte, ging aus, die Töchter des Landes zu sehen.
2 Als Sichem sie sah, der Sohn des Hiwiters Hamor, der des Landes Herr war, nahm er sie, legte sich zu ihr und tat ihr Gewalt an.
3 Und sein Herz hing an ihr und er hatte das Mädchen lieb und redete freundlich mit ihr.
4 Und Sichem sprach zu seinem Vater Hamor: Nimm mir das Mädchen zur Frau.
5 Und Jakob erfuhr, dass seine Tochter Dina geschändet war; und seine Söhne waren mit dem Vieh auf dem Felde, und Jakob schwieg, bis sie kamen.
6 Da ging Hamor, Sichems Vater, hinaus zu Jakob, um mit ihm zu reden.
7 Indessen kamen die Söhne Jakobs vom Felde. Und als sie es hörten, verdross es die Männer und sie wurden sehr zornig, dass er eine Schandtat an Israel begangen und bei Jakobs Tochter gelegen hatte. Denn solches durfte nicht geschehen.
8 Da redete Hamor mit ihnen und sprach: Das Herz meines Sohnes Sichem sehnt sich nach eurer Tochter; gebt sie ihm doch zur Frau.
9 Verschwägert euch mit uns; gebt uns eure Töchter und nehmt ihr unsere Töchter
10 und wohnt bei uns. Das Land soll euch offen sein; bleibt und treibt Handel und werdet ansässig.
11 Und Sichem sprach zu ihrem Vater und zu ihren Brüdern: Lasst mich Gnade bei euch finden; was ihr mir sagt, das will ich geben.
12 Fordert nur getrost von mir Brautpreis und Geschenk, ich will's geben, wie ihr's verlangt; gebt mir nur das Mädchen zur Frau.
13 Da antworteten Jakobs Söhne dem Sichem und seinem Vater Hamor hinterhältig, weil ihre Schwester Dina geschändet war,
14 und sprachen zu ihnen: Wir können das nicht tun, dass wir unsere Schwester einem unbeschnittenen Mann geben; denn das wäre uns eine Schande.
15 Doch dann wollen wir euch zu Willen sein, wenn ihr uns gleich werdet und alles, was männlich unter euch ist, beschnitten wird.
16 Dann wollen wir unsere Töchter euch geben und eure Töchter uns nehmen und bei euch wohnen und "ein" Volk sein.
17 Wenn ihr aber nicht einwilligen wollt, euch zu beschneiden, so wollen wir unsere Schwester nehmen und davonziehen.
18 Die Rede gefiel Hamor und seinem Sohn gut.
19 Und der Jüngling zögerte nicht, dies zu tun; denn er hatte großes Gefallen an der Tochter Jakobs. Und er war mehr angesehen als alle in seines Vaters Hause.

1.Mose 34,1-19

 

Dina begab sich selber in Gefahr, weil sie die Töchter des Landes sehen wollte. Dabei wurde sie von Sichem gesehen und vergewaltigt (V. 1-4). Jakob konnte stille sein, während seine innerlich ungebrochenen Söhne in Zorn gerieten (V. 5-7). Sichem und sein Vater baten um Gnade und suchten einen redlichen Ausweg (V. 8-12), während Jakobs Söhne hinterhältig und mit bösen Absichten die von Gott angeordnete Beschneidung für die ganze Stadt Sichem zur Bedingung machten (V. 13-19). Hüten wir uns vor fromm getarnten Fangschlingen.

Wir danken dem HERRN, dass FD Portugal (Leitung: Heinz und Ruth Mühlheim) viele Menschen sowohl in Portugal als auch in Überseegebieten mit dem Evangelium erreichen kann.
Unsere christuszentrischen Traktate zeigen klar den Weg der Erlösung und stellen vor die Entscheidung. Gepriesen sei der HERR für Sein Wirken.
Sein Wort kommt nicht leer zurück.
Bitte betet, dass noch mehr Glaubensgeschwister und Gemeinden die vielen Möglichkeiten zur Verbreitung des gedruckten Wortes Gottes erkennen und nutzen. Möge der HERR alle am Traktatverteildienst Beteiligten reich segnen, weitere dazu berufen und unter den Empfängern viele Bekehrungen schenken.


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