Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / September 2016 / für Samstag den 17.09.2016

für Samstag den 17.09.2016

Und wie er uns deutete, so ist's gekommen.

(1. Mose 41,13)

1 Und nach zwei Jahren hatte der Pharao einen Traum, er stünde am Nil
2 und sähe aus dem Wasser steigen sieben schöne, fette Kühe; die gingen auf der Weide im Grase.
3 Nach diesen sah er andere sieben Kühe aus dem Wasser aufsteigen; die waren hässlich und mager und traten neben die Kühe am Ufer des Nils.
4 Und die hässlichen und mageren fraßen die sieben schönen, fetten Kühe. Da erwachte der Pharao.
5 Und er schlief wieder ein, und ihm träumte abermals und er sah, dass sieben Ähren aus "einem" Halm wuchsen, voll und dick.
6 Danach sah er sieben dünne Ähren aufgehen, die waren vom Ostwind versengt.
7 Und die sieben mageren Ähren verschlangen die sieben dicken und vollen Ähren. Da erwachte der Pharao und merkte, dass es ein Traum war.
8 Und als es Morgen wurde, war sein Geist bekümmert, und er schickte aus und ließ rufen alle Wahrsager in Ägypten und alle Weisen und erzählte ihnen seine Träume. Aber da war keiner, der sie dem Pharao deuten konnte.
9 Da redete der oberste Schenk zum Pharao und sprach: Ich muss heute an meine Sünden denken:
10 Als der Pharao zornig wurde über seine Knechte und mich mit dem obersten Bäcker ins Gefängnis legte in des Amtmanns Hause,
11 da träumte uns beiden in "einer" Nacht einem jeden sein Traum, dessen Deutung ihn betraf.
12 Da war bei uns ein hebräischer Jüngling, des Amtmanns Knecht, dem erzählten wir's. Und er deutete uns unsere Träume, einem jeden nach seinem Traum.
13 Und wie er uns deutete, so ist's gekommen; denn ich bin wieder in mein Amt gesetzt, aber jener wurde aufgehängt.

1.Mose 41,1-13

 

Zwei lange Jahre vergingen, bis Pharao die sonderbaren Träume hatte, die kein Wahrsager noch Weiser deuten konnte (V. 1-8). In dieser Ausweglosigkeit dachte der oberste Mundschenk an seine Sünden (V. 9) und an die Traumdeutung Josefs im Gefängnis (V. 10-12). Er bezeugte die wahrheitsgetreue Deutung (V. 13).
Josef musste eine lange Zeit unschuldig im Gefängnis ausharren, «bis sein Wort eintraf und die Rede des HERRN ihm recht gab» (Ps. 105,18-20). Geht unser Weg durch unverständliche Tiefen, lasst uns ausharren, bis der HERR Seine göttlichen Verheißungen an uns erfüllt.
Er wird's gewiss tun.

Betet für die FD-Kinderarbeit in aller Welt, insbesondere für die Bereiche Kinderevangelisation, «Kinderfreund»-Zeitschrift, -Telefon und -Radio, Traktate, Kinderbibelkurs, Freizeiten und Briefwechsel sowie für die Betreuenden und die Verantwortlichen unserer Kinderzeitschrift.
Oft werden Kinder um ihres Glaubens willen in der Schule und im Elternhaus angefeindet. Betet für die gläubigen Kinder, damit sie fest bleiben und sich durch ihr klares Zeugnis Groß und Klein bekehren.


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