Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2016 / September 2016 / für Samstag den 24.09.2016

für Samstag den 24.09.2016

... dass wir uns aufmachen und reisen und leben und nicht sterben.

(1. Mose 43,8)

1 Die Hungersnot aber drückte das Land.
2 Und als verzehrt war, was sie an Getreide aus Ägypten gebracht hatten, sprach ihr Vater zu ihnen: Zieht wieder hin und kauft uns ein wenig Getreide.
3 Da antwortete ihm Juda und sprach: Der Mann schärfte uns das hart ein und sprach: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder mit euch.
4 Willst du nun unsern Bruder mit uns senden, so wollen wir hinabziehen und dir zu essen kaufen.
5 Willst du ihn aber nicht senden, so ziehen wir nicht hinab. Denn der Mann hat zu uns gesagt: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, euer Bruder sei denn mit euch.
6 Israel sprach: Warum habt ihr so übel an mir getan, dass ihr dem Mann sagtet, dass ihr noch einen Bruder habt?
7 Sie antworteten: Der Mann forschte so genau nach uns und unserer Verwandtschaft und sprach: Lebt euer Vater noch? Habt ihr auch noch einen Bruder? Da antworteten wir ihm, wie er uns fragte. Wie konnten wir wissen, dass er sagen würde: Bringt euren Bruder mit herab?
8 Da sprach Juda zu Israel, seinem Vater: Lass den Knaben mit mir ziehen, dass wir uns aufmachen und reisen und leben und nicht sterben, wir und du und unsere Kinder.
9 Ich will Bürge für ihn sein; von meinen Händen sollst du ihn fordern. Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe und vor deine Augen stelle, so will ich mein Leben lang die Schuld tragen.
10 Denn wenn wir nicht gezögert hätten, wären wir wohl schon zweimal wiedergekommen.
11 Da sprach Israel, ihr Vater, zu ihnen: Wenn es denn so ist, wohlan, so tut's und nehmt von des Landes besten Früchten in eure Säcke und bringt dem Manne Geschenke hinab, ein wenig Balsam und Honig, Harz und Myrrhe, Nüsse und Mandeln.
12 Nehmt auch anderes Geld mit euch, und das Geld, das ihr obenauf in euren Säcken wiederbekommen habt, bringt auch wieder hin. Vielleicht ist ein Irrtum da geschehen.
13 Dazu nehmt euren Bruder, macht euch auf und geht wieder zu dem Manne.
14 Aber der allmächtige Gott gebe euch Barmherzigkeit vor dem Manne, dass er mit euch ziehen lasse euren andern Bruder und Benjamin. Ich aber muss sein wie einer, der seiner Kinder ganz und gar beraubt ist.

1.Mose 43,1-14

 

Von Gott zugelassene Not zwang Jakob und seine Söhne, Benjamin nach Ägypten mitziehen zu lassen. Wie unverständlich schwere Wege auch sind, Gottes Kinder dürfen wissen, dass unser Herr Jesus Christus alle Dinge kennt und leitet (V. 1-7).
Juda bürgte für das Leben Benjamins (V. 8-9). Zögern ist nicht gut, wenn es gilt, den Kreuzesweg zu gehen (V. 10). Mit Geschenken und der Barmherzigkeit des allmächtigen Gottes ließ Jakob Benjamin mit den Brüdern nach Ägypten ziehen (V. 11-14).

Unsere heutige Fürbitte gilt den Glaubensgeschwistern in Tschechien, Kroatien, Slowenien und der Slowakei sowie in den baltischen Ländern (Litauen, Estland, Lettland) und in Skandinavien (Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland). Zahlreiche Freunde in diesen Ländern hören «Radio Freundes-Dienst». Leider stehen aber nur wenige FD-Schriften zur Verfügung.
Möge der HERR nebenamtliche Mitarbeiter für den Übersetzungsdienst und die Schriftenmission berufen. Wir bitten den HERRN, dass Sein Wort in diesen Ländern noch vermehrt laufen kann.

 

 

 


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