Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2017 / Februar 2017 / für Mittwoch den 01.02.2017

für Mittwoch den 01.02.2017

Und Salomo tat, was dem HERRN missfiel, und folgte nicht völlig dem HERRN.

(1. Könige 11,6)

1 Aber der König Salomo liebte viele ausländische Frauen: die Tochter des Pharao und moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische und hetitische -
2 aus solchen Völkern, von denen der HERR den Israeliten gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und lasst sie nicht zu euch kommen; sie werden gewiss eure Herzen ihren Göttern zuneigen. An diesen hing Salomo mit Liebe.
3 Und er hatte siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen verleiteten sein Herz.
4 Und als er nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, sodass sein Herz nicht ungeteilt bei dem HERRN, seinem Gott, war wie das Herz seines Vaters David.
5 So diente Salomo der Astarte, der Göttin derer von Sidon, und dem Milkom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter.
6 Und Salomo tat, was dem HERRN missfiel, und folgte nicht völlig dem HERRN wie sein Vater David.
7 Damals baute Salomo eine Höhe dem Kemosch, dem gräulichen Götzen der Moabiter, auf dem Berge, der vor Jerusalem liegt, und dem Milkom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter.
8 Ebenso tat Salomo für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern räucherten und opferten.
9 Der HERR aber wurde zornig über Salomo, dass er sein Herz von dem HERRN, dem Gott Israels, abgewandt hatte, der ihm zweimal erschienen war
10 und ihm geboten hatte, dass er nicht andern Göttern nachwandelte. Er aber hatte nicht gehalten, was ihm der HERR geboten hatte.
11 Darum sprach der HERR zu Salomo: Weil das bei dir geschehen ist und du meinen Bund und meine Gebote nicht gehalten hast, die ich dir geboten habe, so will ich das Königtum von dir reißen und einem deiner Großen geben.
12 Doch zu deiner Zeit will ich das noch nicht tun um deines Vaters David willen, sondern aus der Hand deines Sohnes will ich's reißen.
13 Doch will ich nicht das ganze Reich losreißen; "einen" Stamm will ich deinem Sohn lassen um Davids willen, meines Knechts, und um Jerusalems willen, das ich erwählt habe.

1.Könige 11,1-13

 

Salomo liebte gegen den Willen Gottes (vgl. 2. Mose 34,15-17) viele ausländische, heidnische Frauen. Sie neigten im Alter sein Herz fremden Göttern zu. Mischehen zwischen gläubig und ungläubig enden meistens mit dem Zorn Gottes (V. 9). Der HERR hatte Salomo gewarnt (vgl. 1. Kön. 9,4-9). Gottes Gericht ist über Salomo ausgesprochen. Doch um Davids willen wird ein Stamm den Nachkommen Salomos belassen (V. 11-13). Auch unser Herz begehrt oft nach Dingen, vor denen uns der HERR warnt. Gehorchen wir der Stimme des HERRN oder unserem Begehren? Gott lässt sich nicht spotten. (vgl. Gal. 6,7-8).

Bitte betet für unseren umfangreichen Seelsorgedienst, um göttliche Liebe, Weisheit und Vollmacht der Seelsorger und für das mächtige Eingreifen unseres Herrn Jesus Christus bei den Hilfesuchenden. Viele sind hoffnungslos, arbeitslos, depressiv, okkult belastet oder von Krankheit geplagt, stehen in Leid und Einsamkeit, andere in Ehe- und Familienproblemen oder in finanziellen Nöten. Der HERR erhört Gebete und greift wunderbar ein, befreit von Sündenlast, hilft in jeder Not, heilt an Seele, Geist und Leib und schenkt den aufrichtig Suchenden Seinen göttlichen Frieden. Jesus ist Sieger!


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