Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2017 / März 2017 / für Freitag den 24.03.2017

für Freitag den 24.03.2017

Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen?

(Lukas 18,7)

1 Er sagte ihnen aber ein Gleichnis darüber, dass sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten,

2 und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen.

3 Es war aber eine Witwe in derselben Stadt, die kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegen meinen Widersacher!

4 Und er wollte lange nicht. Danach aber dachte er bei sich selbst: Wenn ich mich schon vor Gott nicht fürchte noch vor keinem Menschen scheue,

5 will ich doch dieser Witwe, weil sie mir so viel Mühe macht, Recht schaffen, damit sie nicht zuletzt komme und mir ins Gesicht schlage.

6 Da sprach der Herr: Hört, was der ungerechte Richter sagt!

7 Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's bei ihnen lange hinziehen?

8 Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?

9 Er sagte aber zu einigen, die sich anmaßten, fromm zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis:

10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.

11 Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner.

12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.

13 Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!

14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Lukas 18,1-14

 

Das Gleichnis vom ungerechten Richter soll uns ermutigen, allezeit zu bitten und nicht nachzulassen (V. 1). Willst Du Dir selber Recht verschaffen, oder bittest Du ohne Unterlass Gott, dass Er Dich aus allem Unrecht errette? (V. 3.7). Erlebtes Unrecht soll uns in anhaltendes Gebet treiben, was uns vor eigener Rechtfertigung bewahrt. Gott errettet Seine Auserwählten in Kürze (V. 8). Vertraust Du Ihm ganz? Vermessene Gläubige überheben sich in frömmlerischer Weise über Sünder und heben ihre eigenen Werke hervor (V. 9-12). Mit demütigem, bußfertigem Herzen kam der von seiner Umgebung gestempelte “sündige“ Zöllner vor den HERRN und bat Ihn um Gnade (V. 13). Hörst Du die Rechtfertigung Jesu und die Erhöhung auch in der heutigen Zeit? (V. 14).

Von ganzem Herzen danken wir unserem Herrn Jesus Christus für unsere lieben Freunde, welche in anhaltendem Gebet für unsere weltweite Missionsarbeit einstehen und ihren Möglichkeiten entsprechend mit Spenden treu mittragen. Jede Gabe ist für uns ein Zeichen von Gottes gnädigem Versorgen. Das 11-jährige Kind, das von seinem Ersparten spendet, die betagte Glaubensschwester, die von ihrer kleinen Rente für die Mission spart, der Geschäftsmann, der einen größeren Betrag überweist, der schwer kranke Bruder, der das Werk des HERRN in seinem Testament berücksichtigt – bitte betet für alle Geber/innen, dass der Sohn Gottes sie segnen und ihnen reich vergelten möge. Jede Gabe setzen wir gewissenhaft und selbstlos zur Ehre Gottes und für den Dienst am Evangelium ein.

 

 

 


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