Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2017 / April 2017 / für Montag den 10.04.2017

für Montag den 10.04.2017

Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe.

(Lukas 22,42)

39 Und er ging nach seiner Gewohnheit hinaus an den Ölberg. Es folgten ihm aber auch die Jünger.

40 Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt!

41 Und er riss sich von ihnen los, etwa einen Steinwurf weit, und kniete nieder, betete

42 und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.

44 Und er rang mit dem Tode und betete heftiger. Und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.

45 Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend vor Traurigkeit

46 und sprach zu ihnen: Was schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt!

47 Als er aber noch redete, siehe, da kam eine Schar; und einer von den Zwölfen, der mit dem Namen Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesus, um ihn zu küssen.

48 Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Menschensohn mit einem Kuss?

49 Als aber, die um ihn waren, sahen, was geschehen würde, sprachen sie: Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen?

50 Und einer von ihnen schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab.

51 Da sprach Jesus: Lasst ab! Nicht weiter! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.

52 Jesus aber sprach zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die zu ihm hergekommen waren: Ihr seid wie gegen einen Räuber mit Schwertern und mit Stangen ausgezogen.

53 Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen und ihr habt nicht Hand an mich gelegt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.

Lukas 22,39-53

 

In Gethsemane überwand unser Heiland in schwerem Kampf alle Anfechtungen. In Seinem Gebet betonte Er: «Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!» (V. 42). Ist dies auch unsere Gebetseinstellung? Gestärkt durch einen Engel vom Himmel, rang unser HERR mit dem Tod, den Er nachher am Kreuz besiegte (V. 43-44). Seine Jünger schliefen vor Traurigkeit. «Steht auf und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt!» Hören wir diesen Ruf Jesu heute? Judas verriet Jesus mit einem Kuss (V. 47-48). Jesus heilte den Schaden, verursacht durch das Schwert Seines Jüngers (V. 49-52) in der Stunde der «Macht der Finsternis» (V. 53).

 

Wir danken dem HERRN für die treuen Glaubensgeschwister in Deutschland, die zum größten Teil zu unserer weltweiten Missionsarbeit beitragen. Der HERR segne Euch reichlich, liebe Missionsfreunde, sowie unsere treuen Mitarbeiter, Beter, Geber, Traktatverteiler und Radiohörer. Lasst uns ausharren im Gebet und anhalten im Zeugendienst, damit sich in Deutschland noch viele Fernstehende durch unsere mündliche und schriftliche Wortverkündigung bekehren. Unser Herr Jesus Christus bewahrt und führt die Seinen, segnet und offenbart Seinen Sieg!

 

 


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