Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2017 / Juni 2017 / für Mittwoch den 21.06.2017

für Mittwoch den 21.06.2017

Ich weiß, dass der HERR euch das Land gegeben hat; denn ein Schrecken vor euch ist über uns gefallen.

(Josua 2,9)

1 Josua aber, der Sohn Nuns, sandte von Schittim zwei Männer heimlich als Kundschafter aus und sagte ihnen: Geht hin, seht das Land an, auch Jericho. Die gingen hin und kamen in das Haus einer Hure, die hieß Rahab, und kehrten dort ein.

2 Da wurde dem König von Jericho angesagt: Siehe, es sind in dieser Nacht Männer von Israel hereingekommen, um das Land zu erkunden.

3 Da sandte der König von Jericho zu Rahab und ließ ihr sagen: Gib die Männer heraus, die zu dir in dein Haus gekommen sind; denn sie sind gekommen, um das ganze Land zu erkunden.

4 Aber die Frau verbarg die beiden Männer und sprach: Ja, es sind Männer zu mir hereingekommen, aber ich wusste nicht, woher sie waren.

5 Und als man die Stadttore zuschließen wollte, als es finster wurde, gingen sie hinaus, und ich weiß nicht, wo sie hingegangen sind. Jagt ihnen eilends nach, dann werdet ihr sie ergreifen.

6 Sie aber hatte sie auf das Dach steigen lassen und unter den Flachsstängeln versteckt, die sie auf dem Dach ausgebreitet hatte.

7 Die aber jagten den Männern nach auf dem Wege zum Jordan bis an die Furten, und man schloss das Tor zu, als die draußen waren, die ihnen nachjagten.

8 Und ehe die Männer sich schlafen legten, stieg sie zu ihnen hinauf auf das Dach

9 und sprach zu ihnen: Ich weiß, dass der HERR euch das Land gegeben hat; denn ein Schrecken vor euch ist über uns gefallen, und alle Bewohner des Landes sind vor euch feige geworden.

Josua 2,1-9

 

Die Hure Rahab wurde von Gott gebraucht, um Seinem Volk die Einnahme Jerichos vorzubereiten. Ihre Notlüge (V. 5) soll nicht zur Nachahmung veranlassen, sondern vielmehr ihr Beweggrund, die Rettung der Gottesmänner vor den Gottesfeinden. Sie sah klar den Plan Gottes für Jericho und dessen Auswirkungen und stellte sich frühzeitig auf die Seite des Volkes Gottes.
Gott hat sie nicht wegen ihrer Lüge bestraft, sondern als einzige errettet, weil sie an Gott glaubte (vgl. Hebr. 11,31).

Die FD-Schriftenmission in Ungarn unter der Leitung von Ilona Balázsics steht sichtbar unter dem Segen Gottes. Immer mehr Traktatverteiler kommen dazu, Gutscheine werden eingelöst und am Wort Gottes Interessierte nehmen am schriftlichen Bibelkurs teil. Wir bitten den HERRN um klare Bekehrungen und geistliche Stärkung, um Ausrüstung im Dienst und Schutz vor feindlichen Angriffen, um weitere Schriftenmissionare und Kontakte mit Kirchen und Gemeinden.

 

 


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