Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2018 / März 2018 / für Sonntag den 25.03.2018

für Sonntag den 25.03.2018

Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und Kommen auf den Wolken des Himmels.

(Matthäus 26,64)

57 Die aber Jesus ergriffen hatten, führten ihn zu dem Hohenpriester Kaiphas, wo die Schriftgelehrten und die Ältesten sich versammelt hatten.

58 Petrus aber folgte ihm nach von ferne bis zum Palast des Hohenpriesters und ging hinein und setzte sich zu den Knechten, um zu sehen, worauf es hinauswollte.

59 Die Hohenpriester aber und der ganze Hohe Rat suchten falsches Zeugnis gegen Jesus, dass sie ihn töteten,

60 und fanden keins, obwohl viele falsche Zeugen herzutraten. Zuletzt aber traten zwei herzu

61 und sprachen: Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und in drei Tagen aufbauen.

62 Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts auf das, was diese gegen dich bezeugen?

63 Aber Jesus schwieg still. Und der Hohepriester sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes.

64 Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch sage ich euch: Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels.

65 Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelästert! Was bedürfen wir weiterer Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Gotteslästerung gehört.

66 Was meint ihr? Sie antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig.

67 Da spien sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Einige aber schlugen ihn ins Angesicht

68 und sprachen: Weissage uns, Christus, wer ist's, der dich schlug?

Matthäus 26,57-68

 

Während die religiöse Obrigkeit, der ganze Hohe Rat, falsches Zeugnis gegen Jesus suchte, dass sie Ihn töten könnten, war Petrus von ferne gefolgt, um zu wissen, worauf es hinaus wollte (V. 57-59). Sie hatten viele falsche Zeugen aufgeboten und fanden doch nichts Unrechtes an Jesus. «Aber Jesus schwieg still», worauf der Hohepriester Ihn beschwor «bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes» (V. 60-63). Jesus bezeugt nicht nur dies, sondern versichert ihnen, dass Er von der Rechten der Kraft Gottes wiederkommen wird und sie Ihn sehen werden. Dieses klare Zeugnis Jesu war für die Feinde eine Gotteslästerung: «Er ist des Todes schuldig.» Jetzt muss sich Jesus Spott und Hohn von diesen religiösen Fundamentalisten* gefallen lassen. Können wir nach dem Vorbild Jesu schweigen bei falschen Anklagen und Verleumdungen und klar reden, wenn es um das Zeugnis Jesu geht, auch wenn dies uns Spott, Hohn und Verfolgung einbringt? (V. 64-68).

Unser Herr Jesus Christus, der bald wiederkommende König aller Könige, hat Unrecht, Verleumdung, Leiden und sogar den Tod am Kreuz auf sich genommen aus Liebe zu uns. Wir wollen dem HERRN von Herzen dafür danken und Ihn als König und HERRN in unserem Leben proklamieren. Wir danken Ihm für alle Verkündiger, welche christuszentrisch und geisterfüllt das Wort Gottes weitergeben, auch wenn dies Kritik und Angriffe zur Folge hat. Der HERR bestätigt Sein in Klarheit verkündigtes Wort. Wir preisen Ihn, dass auch das Gästehaus ELIM in Biberstein ein Ort des klaren Zeugnisses Jesu Christi ist. Möge der HERR die Verkündiger im ELIM, über Radio, in Kirchen und Gemeinden, an Seminaren und Freizeiten mit Freimut, Freude und Kraft ausrüsten und mächtig wirken.

* Religiöse Fundamentalisten waren zur Zeit Jesu die Pharisäer und Schriftgelehrten, die sich für bibeltreu hielten und zu den göttlichen Geboten sogar menschliche gleichwertige Satzungen hinzu taten. Sie wachten streng darüber, dass ihre Gesetze eingehalten werden, obwohl sie selber es nicht taten. Sie verwarfen Jesus und ließen Ihn durch die beeinflusste weltliche Obrigkeit kreuzigen, weil ihnen die göttliche Liebe, Gnade und Erkenntnis fehlte. Sie verfolgten auch die an Jesus Christus gläubig Gewordenen, warfen sie ins Gefängnis und töteten etliche. Sie wollten von Jesus weder Sanftmut noch Demut von Herzen lernen und annehmen. Sie waren ihres Glaubens und ihrer Vollkommenheit absolut gewiss. Bibelgläubige Christen, die in Seiner Gnade und Liebe und Demut Ihn bezeugen, sind keine Fundamentalisten in diesem Sinn. Die Erlösten erkennen klar, wo der religiöse Fundamentalismus und Fanatismus heute steckt.

 

 


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