Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2018 / März 2018 / für Karfreitag den 30.03.2018

für Freitag den 30.03.2018

Der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.

(Matthäus 27,51)

45 Von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde.

46 Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

47 Einige aber, die da standen, als sie das hörten, sprachen sie: Der ruft nach Elia.

48 Und sogleich lief einer von ihnen, nahm einen Schwamm und füllte ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und gab ihm zu trinken.

49 Die andern aber sprachen: Halt, lasst uns sehen, ob Elia komme und ihm helfe!

50 Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.

51 Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen,

52 und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf

53 und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

54 Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesus bewachten das Erdbeben sahen und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!

55 Und es waren viele Frauen da, die von ferne zusahen; die waren Jesus aus Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient;

56 unter ihnen war Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus und Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.

Matth. 27,45-56

 

Ab Mittag (6. Stunde) kam während drei Stunden eine große Finsternis über das ganze Land. Der Sohn Gottes litt und trug den ganzen Zorn Gottes über die Menschheit: Gott hatte Ihn verlassen. Während das Gericht Gottes über die Menschen völlig von Seinem Sohn am Kreuz ertragen wird, wurde weiter gespottet (V. 45-49). Nachdem Jesus nochmals schrie und verschied, zerriss der Vorhang im Tempel von oben an bis unten aus in zwei Stücke. Damit wurde durch das Sterben Jesu der Zugang ins Allerheiligste für immer geöffnet. Auch zerrissen Felsen, und Gräber öffneten sich (V. 50-53). Der heidnische Hauptmann und seine Soldaten, die Jesus bewachen mussten, erschraken über das Erdbeben und alles, was geschehen war, und der Hauptmann bezeugte die Gottessohnschaft Jesu Christi. Zeugen aus allernächster Nähe sind viele Frauen, die Jesus nachgefolgt und Ihm gedient hatten (V. 54-56).

Staunend und anbetend preisen wir unseren Herrn Jesus Christus für Seine unermesslich große Liebe zu uns, welche Er am Kreuz bewiesen hat. Welch unfassbare Gnade! Sein Blut macht uns rein von aller Sünde. Wir loben den HERRN, dass wir das Wort vom Kreuz hören und die Kraft der Erlösung erfahren durften. Wir danken Ihm für alle, welche diesem Ruf gefolgt sind und sich bekehrt haben. Wir bitten den HERRN, dass Sein Sieg in unserem Leben jeden Tag sichtbar ist und wir aus Liebe zu unserem Erlöser auch zur Gemeinschaft Seiner Leiden und damit zu jedem Weg bereit sind.


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