Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2018 / März 2018 / für Samstag den 31.03.2018

für Samstag den 31.03.2018

Der ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu.

(Matthäus 27,58)

57 Am Abend aber kam ein reicher Mann aus Arimathäa, der hieß Josef und war auch ein Jünger Jesu.

58 Der ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm den geben.

59 Und Josef nahm den Leib und wickelte ihn in ein reines Leinentuch

60 und legte ihn in sein eigenes neues Grab, das er in einen Felsen hatte hauen lassen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon.

61 Es waren aber dort Maria Magdalena und die andere Maria; die saßen dem Grab gegenüber.

62 Am nächsten Tag, der auf den Rüsttag folgt, versammelten sich die Hohenpriester und die Pharisäer bei Pilatus

63 und sprachen: Herr, wir haben daran gedacht, dass dieser Verführer sprach, als er noch lebte: Nach drei Tagen werde ich auferweckt.

64 Darum befiehl, dass man das Grab bewache bis zum dritten Tag, damit nicht seine Jünger kommen und ihn stehlen und zum Volk sagen: Er ist auferstanden von den Toten, und der letzte Betrug ärger wird als der erste.

65 Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Wache; geht hin und bewacht es, so gut ihr könnt.

66 Sie gingen hin und sicherten das Grab mit der Wache und versiegelten den Stein.

Matthäus 27,57-66

 

Josef aus Arimathäa war auch ein angesehener Ratsherr, ein Jünger Jesu, der auf das Reich Gottes wartete. Der wagte es, Pilatus um den Leichnam Jesu zu bitten (vgl. Mark. 15,43). Zusammen mit «Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war» (Joh. 19,39) legte er Jesus in «sein eigenes neues Grab». Auch dieser Dienst war nach dem Plan Gottes und aus Liebe zum Herrn Jesus getan (V. 57-61). Die Hohenpriester und Pharisäer dagegen waren unruhig und setzten ihre Feindschaft gegen Jesus auch nach Seinem Tode fort. Sie nannten Ihn «Verführer» und beschuldigten Ihn, der selber die Wahrheit ist, noch eines größeren Betruges. Die Bewachung und Versiegelung des Grabes sollte die Auferstehung Jesu verhindern. Pilatus sah klar: «Bewacht es, so gut ihr könnt». Gegen den Gekreuzigten und Auferstandenen kommen auch die bösesten Menschen nicht an. Unser Herr Jesus Christus ist auch heute Sieger und lebt, selbst wenn die Feinde noch hart gegen Ihn und die Seinen kämpfen (V. 62-66).

Alle Arbeiten und Entscheidungen bei Freundes-Dienst International wollen wir aus Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus tun. Bitte betet um göttliche Ausrüstung, Kraft und Weisheit für die internationale Missionsleitung, Josef Schmid und Samuel J. Schmid, deren Stellvertretende, Jacqueline Schmid und Esther Lüscher, die weiteren Mitglieder des Missionskomitees, Nelli Rauschenberger, Marie-Luis Müller und Johannes Tauberschmidt, den Stiftungsrat sowie die Verantwortlichen und Komitees in den verschiedenen Ländern. Möge der HERR stets unsere Gedanken lenken und Seinen Willen offenbaren.


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