Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2018 / April 2018 / für Montag den 23.04.2018

für Montag den 23.04.2018

... die im Glauben reich sind und Erben des Reichs.

(Jakobus 2,5)

1 Meine Brüder und Schwestern, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person.

2 Denn wenn in eure Versammlung ein Mann kommt mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es kommt aber auch ein Armer in unsauberer Kleidung,

3 und ihr seht auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprecht zu ihm: Setz du dich hierher auf den guten Platz!, und sprecht zu dem Armen: Stell du dich dorthin!, oder: Setz dich unten zu meinen Füßen!,

4 macht ihr dann nicht Unterschiede unter euch und urteilt mit bösen Gedanken?

5 Hört zu, meine Lieben! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben?

6 Ihr aber habt dem Armen Unehre angetan. Sind es nicht die Reichen, die Gewalt gegen euch üben und euch vor Gericht ziehen?

7 Verlästern sie nicht den guten Namen, der über euch genannt ist?

8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht;

9 wenn ihr aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet überführt vom Gesetz als Übertreter.

10 Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig.

11 Denn der gesagt hat (2. Mose 20,13-14): »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes.

12 Redet so und handelt so als Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen.

13 Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.

Jakobus 2,1-13

 

Der Glaube «an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit», duldet keine soziale Differenzierung (V. 1-4). «Gott erwählt die Armen in der Welt ...» Sind wir bereit, um Jesu willen arm zu sein? (V. 5). Noch nie wurde der Name Jesu so missachtet wie in Zeiten materiellen Wohlstandes (V. 6-7). Liebst Du Deinen Nächsten wie Dich selbst? Wer ein Gebot missachtet, ist schuldig an allen (V. 8-11). Barmherzigkeit ist eine göttliche Forderung an alle Gläubigen. Üben wir sie? (V. 12-13).

Wir danken unserem Herrn Jesus Christus für unsere lieben Missionsfreunde in Deutschland, welche im wesentlichen unsere weltweite Missionsarbeit mittragen. Gepriesen sei der HERR für alle Kontakte mit Gemeinden, Kirchen und Werken und die herzliche Verbundenheit mit vielen einzelnen Christen. Möge der HERR unseren gemeinsamen Dienst segnen und unsere Gemeinschaft stärken. An manchen Orten macht sich der Kritikgeist breit. Wir beten um Gottes Bewahrung der Aufrichtigen und um weitere Kontakte mit lebendigen Christen.


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