Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2018 / September 2018 / für Samstag den 01.09.2018

für Samstag den 01.09.2018

Warum leben deine Jünger nicht nach den Satzungen der Ältesten?

(Markus 7,5)

1 Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und einige von den Schriftgelehrten, die aus Jerusalem gekommen waren.

2 Und sie sahen, dass einige seiner Jünger mit unreinen, das heißt ungewaschenen Händen das Brot aßen.

3 Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie nicht die Hände mit einer Handvoll Wasser gewaschen haben, und halten so an der Überlieferung der Ältesten fest;

4 und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, bevor sie sich gewaschen haben. Und es gibt viele andre Dinge, die sie zu halten angenommen haben, wie: Becher und Krüge und Kessel und Bänke zu waschen.

5 Da fragten ihn die Pharisäer und die Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen?

6 Er aber sprach zu ihnen: Richtig hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht (Jesaja 29,13): »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.

7 Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote.«

8 Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet an der Überlieferung der Menschen fest.

9 Und er sprach zu ihnen: Trefflich hebt ihr Gottes Gebot auf, damit ihr eure Überlieferung aufrichtet!

10 Denn Mose hat gesagt (2. Mose 20,12; 21,17): »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter schmäht, der soll des Todes sterben.«

11 Ihr aber lehrt: Wenn einer zu Vater oder Mutter sagt: Korban, das heißt: Opfergabe, soll sein, was dir von mir zusteht,

12 so lasst ihr ihn nichts mehr tun für seinen Vater oder seine Mutter

13 und hebt so Gottes Wort auf durch eure Überlieferung, die ihr weitergegeben habt; und dergleichen tut ihr viel.

Markus 7,1-13

 

Die Pharisäer und Schriftgelehrten, die religiösen Gegner, klagen Jesu Jünger an und stellen Streitfragen. Gott unterscheidet klar zwischen Seinen Geboten und menschlichen Satzungen. Letztere stehen im Widerspruch zum Wort Gottes: «Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet der Menschen Satzungen» (V. 8). Lippenbekenntnisse genügen nicht, Gott sieht ins Herz. «Vergeblich dienen sie mir ...» (V. 6-7). Wir müssen stets unsere eigene Lebensweise, aber auch die kirchlichen Satzungen und Gewohnheiten nach dem Wort Gottes überprüfen, denn «dergleichen tut ihr viel» (V. 13).

Wir danken unserem Herrn Jesus Christus, dass Er klar in Seine Nachfolge ruft und Christen zum lebendigen Zeugendienst beruft. Bitte betet für die Mitarbeitenden von Freundes-Dienst International. Im Aufblick zu unserem Erlöser wollen wir Ihm treu dienen und bereit sein, auch auf äußere Annehmlichkeiten zu verzichten und aus Liebe zu Ihm Entbehrungen auf uns zu nehmen, damit Sein Wort laufen kann und viele Menschen mit dem Evangelium erreicht werden können. Bitte betet für alle langjährigen und alle neuen Mitarbeitenden. Möge der HERR weitere entschiedene und befähigte Christen in den vollzeitlichen Missionsdienst oder zu einem Missionseinsatz berufen. «Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter» (Matth. 9,37).


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