Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2018 / Dezember 2018 / für Samstag den 08.12.2018

für Samstag den 08.12.2018

Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit.

(Daniel 9,18)

12 Und Gott hat seine Worte gehalten, die er geredet hat gegen uns und unsere Richter, die uns richten sollten, dass er ein so großes Unglück über uns hat kommen lassen; denn unter dem ganzen Himmel ist Derartiges nicht geschehen wie in Jerusalem.

13 Wie es geschrieben steht im Gesetz des Mose, so ist all dies große Unglück über uns gekommen. Aber wir haben auch nicht den HERRN, unsern Gott, besänftigt, sodass wir uns von unsern Sünden bekehrt und auf deine Wahrheit geachtet hätten.

14 Darum wachte der HERR über das Unglück und hat's über uns kommen lassen. Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut; aber wir gehorchten seiner Stimme nicht.

15 Und nun, Herr, unser Gott, der du dein Volk aus Ägyptenland geführt hast mit starker Hand und hast dir einen Namen gemacht, so wie es heute ist: Wir haben gesündigt, wir sind gottlos gewesen.

16 Ach, Herr, um aller deiner Gerechtigkeit willen wende ab deinen Zorn und Grimm von deiner Stadt Jerusalem und deinem heiligen Berg. Denn wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter trägt Jerusalem und dein Volk Schmach bei allen, die um uns her wohnen.

17 Und nun, unser Gott, höre das Gebet deines Knechtes und sein Flehen. Lass leuchten dein Angesicht über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr!

18 Neige deine Ohren, mein Gott, und höre, tu deine Augen auf und sieh an unsere Trümmer und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist. Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.

19 Ach, Herr, höre! Ach, Herr, sei gnädig! Ach, Herr, merk auf und handle! Säume nicht – um deinetwillen, mein Gott! Denn deine Stadt und dein Volk ist nach deinem Namen genannt.

Daniel 9,12-19

 

Daniel anerkennt Gottes Gericht als gerecht: «Gott hat seine Worte gehalten... aber wir gehorchten seiner Stimme nicht» (V. 12-14). «Wir haben gesündigt, wir sind gottlos gewesen» (V. 15). Darum die Schmach (V. 16). Daniel fleht um die Sache Gottes und stützt sich nicht auf eigene Gerechtigkeit, sondern «auf deine große Barmherzigkeit» (V. 18). «Ach Herr, höre... sei gnädig! Ach Herr, merk auf! Tu es und säume nicht – um deinetwillen, mein Gott! Denn deine Stadt und dein Volk ist nach deinem Namen genannt» (V. 19).

Unsere schriftlichen Bibelkurse vermitteln nicht Menschenweisheit und -Wissen, sondern führen zur Erkenntnis des Sohnes Gottes und zur Liebe zum HERRN und Seinem Wort. Viele Teilnehmende bezeugen, wie sie beim gründlichen Lesen der Bibel Gottes Kraft persönlich erfahren haben und der HERR ihr Leben verändert hat. Bitte betet für alle Teilnehmer/innen um Beständigkeit und Ausdauer, um Vertiefung und Heiligung, um Gottes Sieg und Segen. Seit langem sind auch weitere Kurse und die Online-Version des Bibelkurses ein Gebetsanliegen. Möge der HERR hierzu Gnade und Hilfe schenken.


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