Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2018 / Februar 2018 / für Dienstag den 06.02.2018

für Dienstag den 06.02.2018

… der das Wort hört und versteht und dann auch Frucht bringt …

(Matthäus 13,23)

1 An demselben Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an das Meer.

2 Und es versammelte sich eine große Menge bei ihm, sodass er in ein Boot stieg und sich setzte, und alles Volk stand am Ufer.

3 Und er redete vieles zu ihnen in Gleichnissen und sprach: Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen.

4 Und indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf.

5 Anderes fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte.

6 Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.

7 Anderes fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen empor und erstickten's.

8 Anderes fiel auf das gute Land und brachte Frucht, etliches hundertfach, etliches sechzigfach, etliches dreißigfach.

9 Wer Ohren hat, der höre!

10 Und die Jünger traten hinzu und sprachen zu ihm: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?

11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist's gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Himmelreichs, diesen aber ist's nicht gegeben.

12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.

13 Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht.

14 Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt (Jesaja 6,9-10): »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet nicht erkennen.

15 Denn das Herz dieses Volkes ist verfettet, und mit ihren Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie geschlossen, auf dass sie nicht mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, dass ich sie heile.«

16 Aber selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören.

17 Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben's nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben's nicht gehört.

18 So hört nun ihr dies Gleichnis von dem Sämann:

19 Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Böse und reißt hinweg, was in sein Herz gesät ist; das ist der, der an den Weg gesät ist.

20 Der aber auf felsigen Boden gesät ist, das ist, der das Wort hört und es alsbald aufnimmt mit Freuden;

21 aber er hat keine Wurzel in sich, sondern er ist wetterwendisch; wenn sich Bedrängnis oder Verfolgung erhebt um des Wortes willen, so kommt er alsbald zu Fall.

22 Der aber unter die Dornen gesät ist, das ist, der das Wort hört, und die Sorge der Welt und der trügerische Reichtum ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht.

23 Der aber auf das gute Land gesät ist, das ist, der das Wort hört und versteht und dann auch Frucht bringt; und der eine trägt hundertfach, der andere sechzigfach, der dritte dreißigfach.

Matthäus 13,1-23

 

Der Sämann sät die gute Aussaat, aber die gute Saat geht nicht überall auf (V. 1-9). Wer bereit ist zu hören und zu gehorchen, dem öffnet Jesus das Wort Gottes (V. 10-14). Verstockte Herzen sind die Ursache, dass der Mensch Jesus nicht als Erlöser und Herrn erkennt und annimmt (V. 15-17).
Gottes Wort wird erstickt beim:
1. Oberflächlichen (Weg);
2. Wetterwendischen (felsigen Boden);
3. Sorgenvollen und nach zeitlichem Reichtum Strebenden (Dornen). Aber Saat auf dem guten Boden bringt hundert-, sechzig-, und dreissigfache Frucht (V. 18-23).

Welch Vorrecht, dass wir den guten Samen des Wortes Gottes aussäen dürfen. Dies ist in unserem weltweiten Dienst zwar mit Entbehrungen und oft übermäßigem Einsatz verbunden. Aber was gibt es Schöneres, als unserem HERRN dienen und das Evangelium verbreiten zu können! Wir danken dem HERRN für alle FD-Mitarbeitenden, welche den Dienst mit Freude und Hingabe tun. In verschiedenen Arbeitsbereichen fehlen dringend benötigte Kräfte. Möge unser Herr Jesus Christus weitere junge Glaubensgeschwister in den Dienst berufen, die ihren Erlöser von Herzen lieben, gesegnet und zum Segen werden wollen und bereit sind, sich ihrem Heiland ganz zur Verfügung zu stellen (vollzeitlich, nebenamtlich, Missionseinsatz). «Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? … Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!» (Jes. 6,8)


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