Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2018 / Februar 2018 / für Samstag den 17.02.2018

für Samstag den 17.02.2018

Könnt ihr dann nicht auch über die Zeichen der Zeit urteilen?

(Matthäus 16,16)

1 Da traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm; die versuchten ihn und forderten ihn auf, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen.

2 Aber er antwortete und sprach zu ihnen: Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot.

3 Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels wisst ihr zu urteilen, über die Zeichen der Zeit aber könnt ihr nicht urteilen?

4 Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht fordert ein Zeichen; doch es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, es sei denn das Zeichen des Jona. Und er ließ sie stehen und ging davon.

5 Und als die Jünger ans andre Ufer gekommen waren, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen.

6 Jesus aber sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!

7 Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das wird's sein, dass wir kein Brot mitgenommen haben.

8 Als das Jesus merkte, sprach er: Ihr Kleingläubigen, was bekümmert ihr euch doch, dass ihr kein Brot habt?

9 Versteht ihr noch nicht? Erinnert ihr euch nicht an die fünf Brote für die fünftausend und wie viele Körbe voll ihr da eingesammelt habt?

10 Auch nicht an die sieben Brote für die viertausend und wie viele Körbe voll ihr da eingesammelt habt?

11 Wieso versteht ihr denn nicht, dass ich nicht vom Brot zu euch geredet habe? Hütet euch vielmehr vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!

12 Da verstanden sie, dass er nicht gesagt hatte, sie sollten sich hüten vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.

Matthäus 16,1-12

 

Die religiösen Führer verlangten von Jesus «ein Zeichen vom Himmel». Über die Bedeutung der Abend- und Morgenröte wissen sie Bescheid, aber die «Zeichen der Zeit» – der Messias ist da – erkennen sie nicht (V. 1-3). «Ein böses und abtrünniges Geschlecht fordert ein Zeichen», gilt auch heute. Es gibt nur das Zeichen des Jona: Jesus starb für uns am Kreuz und ist auferstanden. Er errettet bußfertige Sünder. Wer nicht glaubt, den lässt Jesus stehen (V. 4). Die Jünger verstanden die Warnung Jesu vor dem Sauerteig der Pharisäer nicht. Jesus weist die Kleingläubigen zurecht. Er warnt auch heute die Seinen vor dem Sauerteig, der falschen Lehre mancher religiöser Führer (V. 5-12).

Auch in der Schweiz machen sich viele falsche Lehren breit. Wo nicht unser Herr Jesus Christus, der ins Fleisch gekommene, gekreuzigte, auferstandene und bald wieder kommende Sohn Gottes den ersten Platz hat und im Mittelpunkt steht, hat Satan ein leichtes Spiel. Wir preisen den HERRN für alle treuen Glaubensgeschwister und Gemeinden, die unseren HERRN von Herzen lieben und sich ganz für Ihn einsetzen. Möge unser himmlischer Auftraggeber alle Missionsfreunde in der Schweiz reich segnen und weitere hinzu tun.

 

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