Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2018 / Juli 2018 / für Freitag den 20.07.2018

für Freitag den 20.07.2018

… denn er nimmt mich auf.

(Psalm 49,16)

1 Ein Psalm der Korachiter, vorzusingen, nach der Weise »Jugend«.

2 Höret zu, alle Völker; merket auf, alle, die in dieser Zeit leben,

3 einfache Leute und Herren, Reich und Arm, miteinander!

4 Mein Mund soll Weisheit reden, und was mein Herz sagt, soll verständig sein.

5 Ich will einem Spruch mein Ohr neigen und mein Rätsel kundtun beim Klang der Harfe.

6 Warum sollte ich mich fürchten in bösen Tagen, wenn mich die Missetat meiner Widersacher umgibt,

7 die sich verlassen auf Hab und Gut und pochen auf ihren großen Reichtum?

8 Kann doch keiner einen andern auslösen oder für ihn an Gott ein Sühnegeld geben –

9 denn es kostet zu viel, ihr Leben auszulösen; er muss davon abstehen ewiglich –,

10 dass er immer weiterlebe und die Grube nicht sehe.

11 Denn man wird sehen: Auch die Weisen sterben, / so wie die Toren und Narren umkommen; sie müssen ihr Gut andern lassen.

12 Gräber sind ihre Häuser immerdar, ihre Wohnungen für und für, wenn sie auch ihre Namen ausrufen über Länder.

13 Der Mensch kann nicht bleiben in seiner Pracht, sondern muss davon wie das Vieh.

14 Dies ist der Weg derer, die so voll Torheit sind, und das Ende aller, denen ihr Reden so wohl gefällt. Sela.

15 Sie liegen im Totenreich wie Schafe, der Tod weidet sie, aber die Frommen werden am Morgen über sie herrschen; ihre Gestalt wird vom Totenreich verschlungen; sie hat keinen Bestand.

16 Aber Gott wird mich erlösen aus des Todes Gewalt; denn er nimmt mich auf. Sela.

17 Fürchte dich nicht, wenn einer reich wird, wenn die Herrlichkeit seines Hauses groß wird.

18 Denn er wird nichts bei seinem Sterben mitnehmen, und seine Herrlichkeit wird ihm nicht nachfahren.

19 Er freut sich wohl dieses guten Lebens, und man preist dich, wenn es dir gut geht.

20 Aber doch fahren sie ihren Vätern nach und sehen das Licht nimmermehr.

21 Der Mensch kann nicht bleiben in seiner Pracht, sondern muss davon wie das Vieh.

Psalm 49,1-21

 

Freust du dich gleich dem Psalmsänger, dass du von Gott aufgenommen wurdest (vgl. Luk. 10,20)? Trachte nicht nach dem ungewissen Reichtum (vgl. 1. Tim. 6,17). Begehre nicht Ehre (vgl. Joh. 5,44), Ruhm (vgl. Ps. 73,3) und Ansehen vor den Menschen (vgl. 2. Tim. 3,2). Diese Dinge vergehen und sind vor Gott ein Greuel. Jesus nimmt die Sünder an! Materieller Wohlstand und Ehrgeiz verblenden auch viele Gläubige. «Lass es dich nicht anfechten… denn er wird nichts bei seinem Sterben mitnehmen» (V. 17-18). «Aber Gott wird mich erlösen aus des Todes Gewalt; denn er nimmt mich auf» (V. 16).

Welch große Liebe hat unser Herr Jesus Christus uns erwiesen. Er hat sich ganz für uns hingegeben. Auch wir wollen uns Ihm ganz zur Verfügung stellen und weihen. Wir preisen den HERRN für alle langjährigen treuen und neuen FD Mitarbeitenden, welche bereit sind, sich mit ganzer Kraft und Zeit für den HERRN einzusetzen und dabei Einschränkungen auf sich zu nehmen und auf manches zu verzichten. Bitte betet um weitere Berufungen von jungen, befähigten Christen mit brennenden Herzen für Jesus in den vollzeitlichen Missionsdienst oder zu einem Missionseinsatz von einigen Wochen oder Monaten.


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