Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2018 / Oktober 2018 / für Donnerstag den 11.10.2018

für Donnerstag den 11.10.2018

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues.

(Hosea 10,12)

1 Israel war ein üppiger Weinstock, der seine Frucht trägt. Je mehr Früchte er hatte, desto mehr Altäre machten sie. Je besser sein Land, desto prächtiger die Steinmale.

2 Ihr Herz ist falsch; nun müssen sie ihre Schuld büßen. Er selbst zerbricht ihre Altäre, zerstört ihre Steinmale.

3 Schon müssen sie sagen: Wir haben keinen König, denn wir fürchteten den HERRN nicht. Und ein König, was könnte der uns schon helfen?

4 Viele Worte machen, Meineide schwören, Bündnisse schließen: So grünt das Recht wie giftiges Kraut in allen Furchen im Felde.

5 Die Einwohner von Samaria suchen Schutz beim Kalb von Bet-Awen. Sein Volk trauert darum, aber seine Pfaffen jubeln über seine Herrlichkeit; doch sie wird ihm genommen.

6 Ja, das Kalb wird nach Assyrien gebracht als Geschenk für den Großkönig. Ephraim trägt Schande davon, und Israel wird zuschanden an seinem Plan.

7 Dahin ist Samaria; sein König gleicht einem Zweig auf dem Wasser.

8 Die Höhen des Frevels werden verwüstet, auf denen sich Israel versündigte; Dornen und Disteln wachsen auf ihren Altären. Dann werden sie sagen zu den Bergen: Bedeckt uns!, und zu den Hügeln: Fallt über uns!

9 Israel, du hast seit den Tagen von Gibea gesündigt; dabei sind sie geblieben. Wird darum nicht in Gibea der Krieg über sie kommen wegen der bösen Leute?

10 Ich werde sie züchtigen nach meinem Willen; Völker sollen gegen sie versammelt werden, denn sie sind verstrickt in ihre doppelte Schuld.

11 Ephraim war eine junge Kuh, daran gewöhnt, gern zu dreschen. Als ich an ihrem kräftigen Nacken vorüberging, spannte ich Ephraim ein; Juda sollte pflügen, Jakob eggen.

12 Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!

13 Ihr aber habt Frevel gepflügt, Übel geerntet und Lügenfrüchte gegessen. Weil du dich auf deine Wagen verlässt und auf die Menge deiner Helden,

14 darum soll sich ein Getümmel erheben in deinem Volk, dass alle deine Festungen zerstört werden, gleichwie Schalman am Tage der Schlacht Bet-Arbeel zerstörte, als die Mutter zerschmettert wurde samt den Kindern.

15 So soll's euch zu Bethel auch ergehen um eurer großen Bosheit willen. Beim Morgengrauen ist völlig vernichtet der König Israels.

Hosea 10,1-15

 

«Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten» (Gal. 6,7). Lasst uns umkehren, wo wir «Böses pflügten» (V. 13), und heute Gerechtigkeit säen und nach dem Maß der Liebe pflügen, «solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen» (V. 12). «Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit» (Matth. 6,33).

Bitte betet für all jene Glaubensgeschwister, die Hunger leiden, die in Kriegs- und Krisengebieten leben und die zu den Ärmsten der Armen gehören. Die FD Hilfswerke sind tätiger Glaube auch in der praktischen Unterstützung von notleidenden Menschen durch Überlebens- und Aufbauhilfe. Insbesondere erweisen wir brüderliche Liebe an unseren Glaubensgeschwistern, denn Christen in Not werden bei Hilfsprojekten nicht selten benachteiligt. Möge der HERR die verschiedenen Werke, Projekte und Aktionen in Haiti, Togo, Afrika und Südamerika, Osteuropa und der GUS segnen und Hilfe für Leib, Seele und Geist schenken.

 


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