Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Mittwoch den 06.02.2019

Ist aber nichts an dem, dessentwegen sie mich verklagen, so darf mich ihnen niemand preisgeben.

(Apostelgeschichte 25,11)

1 Als Festus nun in der Provinz angekommen war, zog er nach drei Tagen von Cäsarea hinauf nach Jerusalem.

2 Da erschienen die Hohenpriester und die Vornehmsten der Juden vor ihm wegen der Anklage gegen Paulus und drangen in ihn

3 und baten ihn um die Gunst, dass er Paulus nach Jerusalem bringen ließe; denn sie wollten ihm einen Hinterhalt legen, um ihn unterwegs umzubringen.

4 Da antwortete Festus, Paulus werde weiter in Gewahrsam gehalten in Cäsarea; er selber aber werde in Kürze wieder dahin ziehen.

5 Die nun unter euch ermächtigt sind, sprach er, die lasst mit hinabziehen und den Mann verklagen, wenn etwas Unrechtes an ihm ist.

6 Nachdem aber Festus bei ihnen nicht mehr als acht oder zehn Tage gewesen war, zog er hinab nach Cäsarea. Und am nächsten Tag setzte er sich auf den Richterstuhl und ließ Paulus vorführen.

7 Als der aber vor ihn kam, umringten ihn die Juden, die von Jerusalem herabgekommen waren, und brachten viele und schwere Klagen gegen ihn vor, die sie aber nicht beweisen konnten.

8 Paulus aber verteidigte sich: Ich habe mich weder am Gesetz der Juden noch am Tempel noch am Kaiser versündigt.

9 Festus aber wollte den Juden eine Gunst erweisen und antwortete Paulus und sprach: Willst du hinauf nach Jerusalem und dich dort in dieser Sache von mir richten lassen?

10 Paulus aber sprach: Ich stehe vor des Kaisers Gericht; da muss ich gerichtet werden. Den Juden habe ich kein Unrecht getan, wie auch du sehr wohl weißt.

11 Habe ich aber Unrecht getan und todeswürdig gehandelt, so weigere ich mich nicht zu sterben; ist aber nichts an dem, wessen sie mich verklagen, so darf mich ihnen niemand preisgeben. Ich rufe den Kaiser an!

12 Da besprach sich Festus mit dem Rat und antwortete: Auf den Kaiser hast du dich berufen, zum Kaiser sollst du ziehen.

Apostelgeschichte 25,1-12

 

Die religiösen Führer haben ihren listigen, mörderischen Plan gegen Paulus nicht aufgegeben (V. 1-3). Festus zog die Gunst bei den Verleumdern der Gerechtigkeit vor (V. 4-9). Paulus zeigt uns, dass sich auch ein Christ gegenüber falschen Anklagen verteidigen darf und soll. Er ließ den Dingen nicht einfach den Lauf, sondern kämpfte für die Wahrheit und sein Leben. Er berief sich sogar auf den heidnischen Kaiser, um den mordsüchtigen Juden nicht ausgeliefert zu werden. Möge der HERR uns von falscher Demut und Passivität befreien.

Wir danken dem HERRN für die Empfänger unserer Zeitschriften. Jede Ausgabe entsteht unter viel Gebet und soll im Wort Gottes vertiefen, in der Nachfolge ermutigen und zum persönlichen Zeugendienst ausrüsten. Wir beten für alle Leserinnen und Leser der Missionsschrift in vier Sprachen, der täglichen Bibellese und der Kinderzeitschrift und um eine noch weitere Verbreitung. Möge der HERR zum Schreiben, Übersetzen und Herstellen der Ausgaben von diesem Monat viel Kraft, Leitung und Gelingen schenken.


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