Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Samstag den 23.02.2019

Wer mich ehrt, den will ich auch ehren.

(1.Samuel 2,30)

27 Es kam aber ein Mann Gottes zu Eli und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Ich habe mich offenbart dem Hause deines Vaters, als sie noch in Ägypten dem Hause des Pharao gehörten,

28 und hab's mir erwählt aus allen Stämmen Israels zum Priestertum, dass sie auf meinem Altar opfern und Räucherwerk verbrennen und den Priesterschurz vor mir tragen, und ich habe dem Hause deines Vaters alle Feueropfer Israels gegeben.

29 Warum tretet ihr denn mit Füßen meine Schlachtopfer und Speisopfer, die ich für meine Wohnung geboten habe? Und du ehrst deine Söhne mehr als mich, dass ihr euch mästet von dem Besten aller Opfer meines Volkes Israel.

30 Darum spricht der HERR, der Gott Israels: Ich hatte gesagt, dein Haus und deines Vaters Haus sollten immerdar vor mir einhergehen. Aber nun spricht der HERR: Das sei ferne von mir! Sondern wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden.

31 Siehe, es wird die Zeit kommen, dass ich deinen Arm und den Arm des Hauses deines Vaters abhauen will, dass es keinen Alten geben wird in deinem Hause

32 und dass du voll Neid sehen wirst auf all das Gute, das Israel geschehen wird, und es wird niemand alt werden in deinem Hause immerdar.

33 Doch nicht einen jeden will ich dir von meinem Altar ausrotten, dass nicht deine Augen verschmachten und deine Seele sich gräme. Aber der größte Teil deines Hauses soll sterben, wenn sie Männer geworden sind.

34 Und das soll dir ein Zeichen sein, das über deine beiden Söhne, Hofni und Pinhas, kommen wird; an einem Tag werden sie beide sterben.

35 Ich aber will mir einen treuen Priester erwecken, der wird tun, wie es meinem Herzen und meiner Seele gefällt. Dem will ich ein beständiges Haus bauen, dass er vor meinem Gesalbten wandle immerdar.

36 Und wer übrig ist von deinem Hause, der wird kommen und vor jenem niederfallen um ein Silberstück oder um ein Brot und wird sagen: Lass mich doch Anteil haben am Priesteramt, dass ich einen Bissen Brot zu essen habe.

1.Samuel 2,27-36

 

Gott warnt in Seiner Liebe und Güte den Menschen wegen seiner Sünde, bevor das endgültige Gericht Gottes vollstreckt wird (V. 27-28). Wir «treten das Opfer des HERRN mit Füßen», wenn wir das Opfer Jesu Christi am Kreuz gering achten: «Du ehrst deine Söhne mehr als mich» (V. 29). Wer Familienangehörige über Jesus stellt, ist Seiner nicht wert (vgl. Luk. 14,26). Wie wir den HERRN ehren oder verachten, wird Er es auch mit uns tun (V. 30). Schrecklich ist Gottes Gericht über alle, die unbußfertig in Sünde verharren. Lasst uns Gottes Warnung ernst nehmen und Buße tun (V. 31-34). Jesus Christus ist der wahre Hohepriester und kennt die Seinen, die Ihm wohlgefällig sind (V. 35-36).

Jeden Monat staunen wir mit dankbaren Herzen über Gottes gnädiges Eingreifen. Angesichts der zahlreichen Verpflichtungen sind unsere Hände häufig leer. Aber der HERR füllt sie durch unsere lieben Missionsfreunde. Wir danken dem HERRN für alle treuen Geberinnen und Geber und auch jene, die in ihrem Testament oder mit einem Legat das Werk des HERRN berücksichtigen. Unser Herr Jesus Christus sei Euer reicher Vergelter. Wir danken für alle langjährigen und neuen Freunde und Mitstreiter für das Evangelium.


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