Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Freitag den 01.03.2019

Als der HERR seine Macht an ihnen bewies, ließen sie sie ziehen.

(1.Samuel 6,6)

1 So war die Lade des HERRN sieben Monate im Lande der Philister.

2 Und die Philister riefen ihre Priester und Wahrsager und sprachen: Was sollen wir mit der Lade des HERRN machen? Lasst uns wissen, wie wir sie an ihren Ort senden sollen!

3 Sie sprachen: Wollt ihr die Lade des Gottes Israels zurücksenden, so sendet sie nicht ohne eine Gabe, sondern gebt ihm eine Sühnegabe; so werdet ihr gesund werden, und es wird euch kundwerden, warum seine Hand nicht von euch ablässt.

4 Sie aber sprachen: Was ist die Sühnegabe, die wir ihm geben sollen? Sie antworteten: Fünf goldene Beulen und fünf goldene Mäuse nach der Zahl der Fürsten der Philister, denn es ist ein und dieselbe Plage gewesen über euch alle und über eure Fürsten.

5 So macht nun Abbilder eurer Beulen und eurer Mäuse, die euer Land zugrunde gerichtet haben, dass ihr dem Gott Israels die Ehre gebt. Vielleicht wird seine Hand leichter werden über euch und über euren Gott und über euer Land.

6 Warum verstockt ihr euer Herz, wie die Ägypter und der Pharao ihr Herz verstockten? Ist's nicht so: Als der Herr seine Macht an ihnen bewies, ließen sie sie ziehen, dass sie gehen konnten?

7 So macht nun einen neuen Wagen und nehmt zwei säugende Kühe, auf die noch kein Joch gekommen ist; spannt sie an den Wagen und lasst ihre Kälber daheimbleiben.

8 Aber die Lade des HERRN nehmt und stellt sie auf den Wagen, und die Dinge aus Gold, die ihr ihm zur Sühnegabe gebt, tut in ein Kästlein daneben. So sendet sie hin und lasst sie gehen.

9 Und seht zu: Geht sie den Weg hinauf in ihr Land auf Bet-Schemesch zu, so hat er uns dies große Übel angetan; wenn nicht, so wissen wir, dass nicht seine Hand uns getroffen hat, sondern es ist uns zufällig widerfahren.

1.Samuel 6,1-9

 

Die Lade des HERRN war sieben Monate im Lande der Philister und brachte ihnen Krankheit und Tod. Sie waren ratlos. Die Priester und Zauberer gaben ihnen die Anweisung für «eine Sühnegabe; so werdet ihr gesund werden und es wird euch kundwerden, warum seine Hand nicht von euch ablässt» (V. 3). Die goldenen Beulen und Mäuse als Abbild derer, «die euer Land zugrunde gerichtet haben, dass ihr dem Gott Israels die Ehre gebt.» Sie sollen ihr Herz nicht verstocken. Gott ist allmächtig. Die Erzfeinde Israels erinnern sich noch an Gottes Eingreifen vor rund 400 Jahren (V. 1-6). Klare Wegweisungen und deren genaue Befolgung bringen Klarheit auch heute in alle Geschehnisse, ob es Gottes Handeln ist oder «es uns zufällig widerfahren ist.» Wiedergeborene Gläubige jedoch wissen: «Es ist der Herr!» (Joh. 21,7).

Wir preisen unseren Herrn Jesus Christus für Euch, liebe Beter/innen, und Eure Verbundenheit. Euer Mittragen in der Fürbitte ist ein Grundpfeiler für die segensreiche Missionsarbeit in aller Welt. Ein besonderer Dank allen Glaubensgeschwistern, welche schon viele Jahre, teilweise seit Jahrzehnten, treu im Fürbittedienst stehen. So manchen fehlt im Alter die körperliche Kraft, aber durch die Kraft des Gebets kämpfen sie an vorderster Front mit. Gelobt sei der HERR auch für alle neu dazugekommenen Beter. Möge Er Euch alle segnen und stärken im Dienst.


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