Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Donnerstag den 11.04.2019

Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallt!

(Markus 14,38)

26 Und als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.

27 Und Jesus sprach zu ihnen: Ihr werdet alle Ärgernis nehmen; denn es steht geschrieben (Sacharja 13,7): »Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe werden sich zerstreuen.«

28 Wenn ich aber auferstanden bin, will ich vor euch hingehen nach Galiläa.

29 Petrus aber sagte zu ihm: Wenn auch alle Ärgernis nehmen, so doch ich nicht!

30 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute, in dieser Nacht, ehe denn der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.

31 Er aber redete noch weiter: Auch wenn ich mit dir sterben müsste, werde ich dich nicht verleugnen! Das Gleiche sagten sie alle.

32 Und sie kamen zu einem Garten mit Namen Gethsemane. Und er sprach zu seinen Jüngern: Setzt euch hierher, bis ich gebetet habe.

33 Und er nahm mit sich Petrus und Jakobus und Johannes und fing an zu zittern und zu zagen

34 und sprach zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wachet!

35 Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf die Erde und betete, dass, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüberginge,

36 und sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir; doch nicht, was ich will, sondern was du willst!

37 Und er kam und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Simon, schläfst du? Vermochtest du nicht eine Stunde zu wachen?

38 Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.

39 Und er ging wieder hin und betete und sprach dieselben Worte

40 und kam wieder und fand sie schlafend; denn ihre Augen waren voller Schlaf, und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten.

41 Und er kam zum dritten Mal und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Es ist genug; die Stunde ist gekommen. Siehe, der Menschensohn wird überantwortet in die Hände der Sünder.

42 Steht auf, lasst uns gehen! Siehe, der mich verrät, ist nahe.

Markus 14,26-42

 

Das Gericht Gottes stand bevor: «Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe werden sich zerstreuen» (V. 27). Doch die Auferstehung leuchtete in jene dunkle Zeit. Petrus war selbstsicher. Der HERR weiß aber alles (V. 29-31). Jesus war betrübt bis an den Tod (V. 34), der Kampf war schwer. Doch Er wollte den Willen des Vaters um jeden Preis tun (V. 35-36). Die Jünger schliefen in der Stunde der Versuchung. Jesus war allein (V. 37-41). Dann nahte der Verräter. Dies alles erduldete der Sohn Gottes für Dich und mich.

Versuchung in verschiedenster Form, Prüfung in unterschiedlicher Art, Anfechtung und Zweifel quälen so manche Christen. Zahlreichen, die nach Wahrheit und Frieden suchen, stehen Hindernisse und Probleme im Weg. Unser schriftlicher und mündlicher Seelsorgedienst unterstützt in Lebenskrisen und öffnet die Tür zur Erlösung und völligen Befreiung im Sohn Gottes. Möge unser Herr Jesus Christus, der aus Liebe zu uns am Kreuz alles erduldet hatte, die Hilfesuchenden stärken und aufrichten und Seinen Sieg offenbaren. Die schriftlichen Anfragen sind so zahlreich, dass wir wohl für alle beten, aber nicht alle Briefe zeitnah beantworten können. Möge der HERR weitere Seelsorger berufen.


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