Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Freitag den 19.04.2019 - KARFREITAG

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

(Markus 15,34)

20 Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpurmantel aus und zogen ihm seine Kleider an. Und sie führten ihn hinaus, dass sie ihn kreuzigten.

21 Und zwangen einen, der vorüberging, Simon von Kyrene, der vom Feld kam, den Vater des Alexander und des Rufus, dass er ihm das Kreuz trage.

22 Und sie brachten ihn zu der Stätte Golgatha, das heißt übersetzt: Schädelstätte.

23 Und sie gaben ihm Myrrhe im Wein zu trinken; aber er nahm's nicht.

24 Und sie kreuzigten ihn. Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum, wer was bekommen sollte.

25 Und es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.

26 Und es stand geschrieben, welche Schuld man ihm gab, nämlich: Der König der Juden.

27-28 Und sie kreuzigten mit ihm zwei Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken.

29 Und die vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe und sprachen: Ha, der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen,

30 hilf dir nun selber und steig herab vom Kreuz!

31 Desgleichen verspotteten ihn auch die Hohenpriester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Er hat andern geholfen und kann sich selber nicht helfen.

32 Der Christus, der König von Israel, er steige nun vom Kreuz, damit wir sehen und glauben. Und die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn auch.

33 Und zur sechsten Stunde kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde.

34 Und zu der neunten Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

35 Und einige, die dabeistanden, als sie das hörten, sprachen sie: Siehe, er ruft den Elia.

36 Da lief einer und füllte einen Schwamm mit Essig, steckte ihn auf ein Rohr, gab ihm zu trinken und sprach: Halt, lasst uns sehen, ob Elia komme und ihn herabnehme!

37 Aber Jesus schrie laut und verschied.

Markus 15,20-37

 

Morgens um neun Uhr wird der Herr Jesus mit zwei Übeltätern ans Kreuz geschlagen unter dem Schuldspruch: «Der König der Juden». Die Schrift geht in Erfüllung: «Sie teilen meine Kleider unter sich» (Ps. 22,19). «Und den Übeltätern gleich gerechnet ist» (Jes. 53,12). «Alle, die mich sehen, verspotten mich ... und schütteln den Kopf» (Ps. 22,8). Völlig geschwächt (V. 21), überwindet unser Erlöser die schweren Stunden körperlichen und seelischen Leidens ohne Betäubungsmittel (V. 23). Hohn und Spott, ja sogar Gottverlassenheit und Tod hat der Herr Jesus auf sich genommen (V. 29-37), und das alles um meinet- und Deinetwillen. Lasst uns unter dem Kreuz in Ehrfurcht und Anbetung stille werden.

Voller Dankbarkeit preisen wir das Lamm Gottes für Sein vollkommenes Sühnopfer aus Liebe zu uns. Wir danken unserem Herrn Jesus Christus und beten Ihn an, dass Er sich ganz für uns gegeben und den Sieg am Kreuz vollbracht hat. Welche Qualen und Schmerzen hat der Sohn Gottes für uns getragen. Lasst uns ergriffen sein von dieser Gnade und Liebe Gottes, unser Herz Ihm ganz öffnen und unser Leben Ihm weihen. Möge der HERR uns erwecken, mit der ersten Liebe erfüllen und uns im Alltag Seine Zeugen sein lassen.


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