Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2019 / Andachten im Juni 2019 / für Donnerstag den 06.06.2019

für Donnerstag den 06.06.2019

Denn sie galten als zuverlässig, und ihnen wurde befohlen, ihren Brüdern auszuteilen.

(Nehemia 13,13)

1 Und in dieser Zeit las man aus dem Buch des Mose vor den Ohren des Volks und fand darin geschrieben, dass die Ammoniter und Moabiter niemals in die Gemeinde Gottes kommen dürfen,

2 weil sie den Israeliten nicht entgegenkamen mit Brot und Wasser und gegen sie Bileam dingten, dass er sie verfluchen sollte; aber unser Gott wandte den Fluch in einen Segen.

3 Da sie nun dies Gesetz hörten, schieden sie alles fremde Volk aus Israel aus.

4 Noch davor hatte der Priester Eljaschib, der über die Kammern gesetzt war am Hause unseres Gottes, ein Verwandter des Tobija,

5 diesem eine große Kammer gegeben, in die man früher die Speisopfer gelegt hatte, den Weihrauch, die Geräte und den Zehnten vom Getreide, Wein und Öl, der den Leviten, Sängern und Torhütern zustand, dazu die Abgaben für die Priester.

6 Aber bei alledem war ich nicht in Jerusalem; denn im zweiunddreißigsten Jahr des Artaxerxes, des Königs von Babel, war ich zum König gereist und hatte erst nach längerer Zeit den König gebeten, dass er mich ziehen ließe,

7 und kam wieder nach Jerusalem. Da bemerkte ich, dass es Unrecht war, was Eljaschib für Tobija getan hatte, als er ihm eine Kammer gab in den Vorhöfen des Hauses Gottes.

8 Und es verdross mich sehr, und ich warf allen Hausrat des Tobija hinaus vor die Kammer

9 und befahl, dass sie die Kammer reinigten. Und ich brachte wieder hinein die Geräte des Hauses Gottes, das Speisopfer und den Weihrauch.

10 Und ich erfuhr, dass die Anteile für die Leviten nicht entrichtet worden waren und deshalb die Leviten und Sänger, die den Dienst versehen sollten, fortgegangen waren, ein jeder auf sein Land.

11 Da schalt ich die Vorsteher und sprach: Warum wird das Haus Gottes vernachlässigt? Und ich holte sie zurück und stellte sie wieder in ihren Dienst.

12 Da brachte ganz Juda den Zehnten vom Getreide, Wein und Öl in die Vorratskammern.

13 Und ich bestellte über die Vorräte den Priester Schelemja und Zadok, den Schreiber, und von den Leviten Pedaja und ihnen zur Hand Hanan, den Sohn Sakkurs, des Sohnes Mattanjas; denn sie galten als zuverlässig, und ihnen war befohlen, ihren Brüdern auszuteilen.

14 Darum, mein Gott, gedenke an mich und lösche nicht aus, was ich in Treue am Hause meines Gottes und für den Dienst an ihm getan habe!

Nehemia 13,1-14

 

Das Wort Gottes deckt alle verborgenen Sünden auf (V. 1-3). Unser Herr Jesus Christus spricht: «... meine Brüder sind diese, die Gottes Wort hören und tun» (Luk. 8,21). Durch seine verwandtschaftlichen Beziehungen drang der Feind Tobija bis ins Haus Gottes ein. Entschieden schafft Nehemia Ordnung (V. 4-9) und beseitigt alle Korruption (V. 10-13). Nach seinem harten Eingreifen gegenüber Fehlenden betet der Diener Gottes (V. 14).

Zuverlässigkeit und Treue in kleinen und großen Ausgaben waren seit Gründung des Missionswerkes wichtige Anliegen. So durften wir immer wieder erleben, dass der HERR auch durch dürre Zeiten führt und stets rechtzeitig versorgt und Menschen zum freudigen Geben bewegt. Wir preisen den HERRN für alle langjährigen und neuen Geber/innen und bitten Ihn um Seinen reichen Segen als himmlischer Vergelter. Wir bitten um Gottes Weisheit und Leitung bei allen Verpflichtungen und um Sein gnädiges Versorgen auch weiterhin.


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