Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Freitag den 14.06.2019

Die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.

(Johannes 1,17)

14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

15 Johannes zeugt von ihm und ruft: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich.

16 Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.

17 Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.

18 Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt.

19 Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden zu ihm sandten aus Jerusalem Priester und Leviten, dass sie ihn fragten: Wer bist du?

20 Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: Ich bin nicht der Christus.

21 Und sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein.

22 Da sprachen sie zu ihm: Wer bist du dann?, dass wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst?

23 Er sprach: »Ich bin die Stimme eines Predigers in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn!«, wie der Prophet Jesaja gesagt hat (Jesaja 40,3).

24 Und sie waren abgesandt von den Pharisäern,

25 und sie fragten ihn und sprachen zu ihm: Warum taufst du denn, wenn du nicht der Christus bist noch Elia noch der Prophet?

26 Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt.

27 Der wird nach mir kommen, und ich bin nicht wert, dass ich seine Schuhriemen löse.

28 Dies geschah in Betanien jenseits des Jordans, wo Johannes taufte.

Johannes 1,14-28

 

«Das Wort ward Fleisch» bedeutet: Gottes Sohn hat sich in Menschengestalt begeben. «Seine Herrlichkeit ... voller Gnade und Wahrheit» (V. 14.17). «Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade» (V. 15-16). Johannes der Täufer war nicht der Christus, sondern der Wegbereiter des HERRN (V. 20-23). Er stritt nicht wegen der Tauffrage, sondern taufte und wies auf Jesus Christus hin, der nach ihm kommt, aber schon vor ihm war (V. 24-28). Zeugen Jesu Christi, von Gott gesandt, setzen weder sich selbst noch die eigene Gemeinde in den Mittelpunkt, sondern führen die Menschen klar zum Sohn Gottes.

Wir preisen den HERRN für die Tausenden Bibeln und Bibelteile, die verbreitet werden konnten. In verschiedenen Sprachen sollten Johannes-Evangelien neu oder nachgedruckt werden. Wir bitten unseren himmlischen Auftraggeber um Kraft und Ausrüstung für alle Vorbereitungsarbeiten sowie um die baldige Herstellung. Möge der HERR auch die nötigen Mittel dazu schenken, damit noch mehr Menschen unseren Herrn Jesus Christus, das fleischgewordene Wort Gottes, kennen lernen und sich zu Ihm bekehren.


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