Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Samstag den 29.06.2019

1 Danach ging Jesus weg ans andre Ufer des Galiläischen Meeres, das auch See von Tiberias heißt.

2 Und es zog ihm viel Volk nach, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.

3 Jesus aber ging hinauf auf einen Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern.

4 Es war aber kurz vor dem Passa, dem Fest der Juden.

5 Da hob Jesus seine Augen auf und sieht, dass viel Volk zu ihm kommt, und spricht zu Philippus: Wo kaufen wir Brot, damit diese zu essen haben?

6 Das sagte er aber, um ihn zu prüfen; denn er wusste wohl, was er tun wollte.

7 Philippus antwortete ihm: Für zweihundert Silbergroschen Brot ist nicht genug für sie, dass jeder auch nur ein wenig bekomme.

8 Spricht zu ihm einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus:

9 Es ist ein Knabe hier, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Aber was ist das für so viele?

10 Jesus aber sprach: Lasst die Leute sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich etwa fünftausend Männer.

11 Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, so viel sie wollten.

12 Als sie aber satt waren, spricht er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkommt.

13 Da sammelten sie und füllten zwölf Körbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten, die denen übrig blieben, die gespeist worden waren.

14 Als nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll.

15 Da Jesus nun merkte, dass sie kommen würden und ihn ergreifen, um ihn zum König zu machen, entwich er wieder auf den Berg, er allein.

Johannes 6,1-15

 

Ein Jahr nach der Tempelreinigung (vgl. Joh. 2,13) versammelt sich eine große Volksmenge um Jesus, fern von Jerusalem (V. 1-4). Die Brotrechnung des Philippus funktionierte nicht (V. 5-7). Doch die fünf Brote und zwei Fische des kleinen Knaben, ganz Jesus zur Verfügung gestellt, überwarfen alle menschliche Vernunft: «Was ist das für so viele» (V. 8-9). Fünftausend hungrige Männer nährte Jesus mit der Spende dieses Knaben. Jesus nahm die Gabe entgegen, dankte und gab sie weiter (V. 10-11). Wir Gläubige müssen der Welt ein Vorbild sein im Nichts-umkommen-lassen (V. 12), damit noch mehr Menschen an Jesus gläubig werden. Jesus zog sich auf einen Berg in die Stille zurück, «er selbst allein».

Wir danken dem HERRN für alle kleinen und größeren Gaben, die Er uns für Sein Werk anvertraut hat. In der Zentralstelle in Biberstein / Schweiz werden wichtige administrative Arbeiten ausgeführt, damit wir vielen Menschen die Frohe Botschaft in Wort und Tat bringen können und «nichts umkommt». Bitte betet für alle Mitarbeitenden in der Administration und um die Berufung weiterer Glaubensgeschwister für diese Bereiche. Aus gesundheitlichen Gründen konnte die dringende Umstellung der Computerprogramme noch immer nicht erfolgen. Möge der HERR leiten sowie Kraft, Weisheit und baldiges Gelingen schenken.


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