Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Dienstag den 10.09.2019

Es ist kein Ansehen der Person vor Gott.

(Römer 2,11)

1 Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du auch bist, der du richtest. Denn worin du den andern richtest, verdammst du dich selbst, weil du ebendasselbe tust, was du richtest.

2 Wir wissen aber, dass Gottes Urteil zu Recht über die ergeht, die solches tun.

3 Denkst du aber, o Mensch, der du die richtest, die solches tun, und tust auch dasselbe, dass du dem Urteil Gottes entrinnen wirst?

4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

5 Du aber, mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen, häufst dir selbst Zorn an für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,

6 der einem jeden geben wird nach seinen Werken:

7 ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben;

8 Zorn und Grimm aber denen, die streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber der Ungerechtigkeit;

9 Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die das Böse tun, zuerst der Juden und auch der Griechen;

10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden allen denen, die das Gute tun, zuerst den Juden und ebenso den Griechen.

11 Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.

12 Alle, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und alle, die unter dem Gesetz gesündigt haben, werden durchs Gesetz verurteilt werden.

13 Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein.

14 Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.

15 Sie beweisen damit, dass des Gesetzes Werk in ihr Herz geschrieben ist; ihr Gewissen bezeugt es ihnen, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen,

16 an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richtet, wie es mein Evangelium bezeugt.

Römer 2,1-16

 

Kein Mensch ist berechtigt, andere zu richten. Gottes Urteil allein ist richtig. Seine Güte leitet zur Buße (V. 1-4). Gott gibt jedem nach seinen Werken: «Ewiges Leben denen, die ...», «Ungnade und Zorn aber denen, die ...» (V. 5-10). Juden und Nichtjuden finden nur in Jesus Christus Erlösung. Beide müssen sich aber im Leben in Seiner Nachfolge bewähren. Nicht unsere Ideale, guten Absichten, Vorsätze und Dogmatik, sondern unsere Werke sind maßgebend (vgl. Matth. 16,27; Joh. 5,29). Dabei prüft der HERR unsere Beweggründe (vgl. Luk. 21,1-4). Unser Herr Jesus Christus wird einst alle Menschen richten (V. 11-16).

Wir danken dem HERRN für unsere lieben Missionsfreunde in Deutschland – für jene, welche schon seit Jahren sich mit uns im Reich Gottes einsetzen, und für jene, mit welchen wir neu in Kontakt treten durften. Unser Herr Jesus Christus segnet und bestätigt das klare Zeugnis des Glaubens und das Festhalten am Wort der Wahrheit. Gelobt sei der HERR für Sein Wirken in Deutschland auf unsere verteilten Schriften und Radiosendungen hin. Lasst uns im Gebet dafür einstehen, dass noch mehr Seelen nach Christus suchend werden und dem einzigen Erlöser ihr Leben übergeben.


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