Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Mittwoch den 25.09.2019

Was läufst du denn so leichtfertig bald dahin, bald dorthin!

(Jeremia 2,36)

26 Wie Schande über einen Dieb kommt, wenn man ihn ergreift, so ist Schande über das Haus Israel gekommen samt seinen Königen, Fürsten, Priestern und Propheten,

27 die zum Holz sagen: »Du bist mein Vater«, und zum Stein: »Du hast mich geboren.« Denn sie kehren mir den Rücken zu und nicht das Angesicht. Aber wenn die Not über sie kommt, sprechen sie: »Auf und hilf uns!«

28 Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen; lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not! Denn so viel Städte, so viel Götter hast du, Juda.

29 Wie könnt ihr rechten mit mir? Ihr seid alle von mir abgefallen, spricht der HERR.

30 Alle meine Schläge sind vergeblich an euren Kindern, sie lassen sich doch nicht erziehen; euer Schwert frisst eure Propheten wie ein wütender Löwe.

31 Du böses Geschlecht, merke auf des HERRN Wort! Bin ich denn für Israel eine Wüste oder ein finsteres Land? Warum spricht denn mein Volk: »Wir streifen frei umher und brauchen dir nicht mehr nachzulaufen«?

32 Vergisst wohl eine Jungfrau ihren Schmuck oder eine Braut ihren Schleier? Mein Volk aber vergisst mich seit endlos langer Zeit.

33 Wie fein findest du Wege, dir Liebhaber zu suchen! Darum hast du dich auch gewöhnt, auf bösen Wegen zu wandeln.

34 Auch fand man an deinen Kleidern das Blut von Armen und Unschuldigen, die du nicht beim Einbruch ertappt hast, sondern die alledem widerstanden.

35 Und doch sprachst du: Ich bin unschuldig; er hat ja doch seinen Zorn von mir gewandt. Siehe, ich will dich richten, weil du sprichst: Ich habe nicht gesündigt.

36 Was läufst du denn so leichtfertig bald dahin, bald dorthin! Auch an Ägypten wirst du zuschanden werden, wie du an Assyrien zuschanden geworden bist.

37 Denn du musst auch von dort wegziehen, die Hände über dem Kopf; denn der HERR hat sie verworfen, auf die du deine Hoffnung setztest, und es wird dir nicht mit ihnen gelingen.

Jeremia 2,26-37

 

Der Mensch geht eigene Wege, aber in der Not ist er enttäuscht, wenn Gott nicht hilft. «Ihr seid alle von mir abgefallen, spricht der HERR.» Auch Gottes Strafe bleibt unbeachtet. «Merke auf des HERRN Wort!» (V. 26-31). Nach falschen Liebhabern suchen, lässt auf falschem Wege Gehen zur Gewohnheit werden (V. 33). Ungerecht sein gegenüber den schwächeren Mitmenschen, bringt Schuld. Sage nicht: «Ich bin unschuldig.» Bald dahin, bald dorthin leichtfertig laufen – dazu gehören auch die vielen religiösen Veranstaltungen – missfällt Gott. (V. 33-37). Einzig unser Herr Jesus Christus kann und will helfen. Lasst uns die irrenden Menschen zu Ihm führen!

Biblische Seelsorge führt zur Sündenerkenntnis, umfasst das Sündenbekennen und zeigt, wie unser Herr Jesus Christus auf demütige Buße und aufrichtige Umkehr hin vergibt, heilt und befreit. Nicht von der Welt kopierte Methoden und Psychologie helfen den Ratsuchenden, sondern allein die klare Hinführung zum Sohn Gottes und Seiner Barmherzigkeit. Wir bitten den HERRN, dass überall die Seelsorge wieder klar auf die Bibel ausgerichtet wird und Er weitere vollmächtige Seelsorger beruft. Möge der HERR alle, die sich mit seelsorgerlichen Fragen an uns wenden, berühren und Seinen Sieg offenbaren.


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