Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Dienstag den 01.10.2019

HERR, deine Augen sehen auf Wahrhaftigkeit.

(Jeremia 5,3)

1 Geht durch die Gassen Jerusalems und schaut und merkt auf und sucht auf den Straßen der Stadt, ob ihr jemand findet, der Recht übt und auf Wahrheit hält, so will ich ihr gnädig sein.

2 Und wenn sie auch sprechen: So wahr der HERR lebt!, so schwören sie doch falsch.

3 HERR, deine Augen sehen auf Wahrhaftigkeit. Du hast sie geschlagen, aber sie fühlten's nicht; fast hast du sie vernichtet, aber sie besserten sich nicht. Sie haben ein Angesicht, härter als ein Fels, und wollten sich nicht bekehren.

4 Ich aber dachte: Wohlan, es sind arme, unverständige Leute und wissen nicht um des HERRN Weg und um ihres Gottes Recht.

5 Ich will zu den Großen gehen und mit ihnen reden; die werden um des HERRN Weg und ihres Gottes Recht wissen. Aber sie alle haben das Joch zerbrochen und die Seile zerrissen.

6 Darum schlug sie auch der Löwe aus dem Walde, der Wolf aus der Steppe fällt über sie her, und der Panther belauert ihre Städte; alle, die von da herausgehen, werden zerfleischt. Denn ihrer Sünden sind zu viele, und sie bleiben in ihrem Ungehorsam.

7 Wie soll ich dir denn gnädig sein? Deine Kinder haben mich verlassen und schwören bei dem, der nicht Gott ist. Als ich sie satt gemacht hatte, trieben sie Ehebruch und liefen ins Hurenhaus.

8 Ein jeder wiehert nach seines Nächsten Frau wie die vollen, müßigen Hengste.

9 Und ich sollte das an ihnen nicht heimsuchen, spricht der HERR, und ich sollte mich nicht rächen an einem Volk wie diesem?

Jeremia 5,1-9

 

Zur Erweisung der Gnade Gottes für die ganze Stadt hätte ein einziger Mensch genügt, «der Recht übt und auf Wahrheit hält.» Doch die Menschen machen nur fromme Worte (V. 1-2). Die Zucht des HERRN bewegt die Herzen nicht. «Sie haben ein Angesicht, härter als ein Fels, und wollen sich nicht bekehren», passt auch in die heutige Zeit (V. 3). Niemand will «des HERRN Weg» kennen: «Denn ihrer Sünden sind zu viele, und sie bleiben in ihrem Ungehorsam» (V. 4-6). Gott kann nicht gnädig sein, weil jeder unmoralisch nach seiner Lust in Sünden weiterlebt (V. 7-9).

Wir preisen unseren Herrn Jesus Christus für die herzliche Verbundenheit mit treuen Glaubensgeschwistern, welche ihre Liebe zum HERRN und zu Seinem Werk im Gebet und Geben teilen. Wie wunderbar, dass wir gemeinsam die Frohe Botschaft in aller Welt verkündigen und die barmherzige Liebe Gottes bezeugen dürfen. Wir beten für alle Geberinnen und Geber. Der lebendige Gott sei Euer reicher Vergelter. Wir danken dem HERRN für jede kleine und größere Gabe und auch für die Berücksichtigung in Testamenten und durch Legate. Im Gehorsam und Vertrauen zu unserem himmlischen Auftraggeber setzen wir die anvertrauten Mittel betend und gewissenhaft ein.


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