Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Freitag den 04.10.2019

Sie sagen: Friede! Friede! und ist doch nicht Friede.

(Jeremia 6,14)

1 Flieht, ihr Benjaminiter, aus Jerusalem und blast die Posaune in Tekoa und richtet ein Feldzeichen auf über Bet-Kerem! Denn es droht von Norden Unheil und großer Jammer.

2 Die Tochter Zion ist wie eine liebliche Aue;

3 aber es werden Hirten über sie kommen mit ihren Herden, die haben Zelte aufgeschlagen rings um sie her. Sie weiden ein jeder seinen Platz ab.

4 »Rüstet euch zum Krieg gegen sie! Wohlauf, lasst uns hinaufziehen am Mittag!« »Weh uns, es will Abend werden, und die Schatten werden lang!«

5 »Wohlan, lasst uns hinaufziehen bei Nacht und ihre Paläste zerstören!«

6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Fällt Bäume und werft einen Wall auf gegen Jerusalem; denn es ist eine Stadt, von der erwiesen ist: Nichts als Unrecht ist darin!

7 Denn wie ein Brunnen sein Wasser quellen lässt, so quillt auch ihre Bosheit. Frevel und Gewalt hört man in ihr, und Morden und Schlagen treiben sie täglich vor mir.

8 Bessre dich, Jerusalem, ehe sich mein Herz von dir wende und ich dich zum wüsten Lande mache, darin niemand wohnt!

9 So spricht der HERR Zebaoth: Halte Nachlese am Rest Israels wie am Weinstock, strecke deine Hand immer wieder aus wie ein Winzer nach den Reben.

10 »Ach, mit wem soll ich noch reden, und wem soll ich Zeugnis geben? Dass doch jemand hören wollte! Aber ihr Ohr ist unbeschnitten; sie können's nicht hören. Siehe, sie halten des HERRN Wort für Spott und wollen es nicht.

11 Darum bin ich von des HERRN Zorn so voll, dass ich ihn nicht zurückhalten kann.« So schütte ihn aus über die Kinder auf der Gasse und über die Schar der jungen Männer! Denn es sollen alle, Mann und Frau, Alte und Hochbetagte, gefangen weggeführt werden.

12 Ihre Häuser sollen den Fremden zuteilwerden samt den Äckern und Frauen; denn ich will meine Hand ausstrecken wider die Bewohner des Landes, spricht der HERR.

13 Denn sie gieren alle, Klein und Groß, nach unrechtem Gewinn, und Propheten und Priester gehen alle mit Lüge um

14 und heilen den Schaden meines Volks nur obenhin, indem sie sagen: »Friede! Friede!«, und ist doch nicht Friede.

15 Sie werden mit Schande dastehen, weil sie solche Gräuel getrieben haben; aber sie wollen sich nicht schämen und wissen nichts von Scham. Darum sollen sie fallen unter den Fallenden, und wenn ich sie heimsuchen werde, sollen sie stürzen, spricht der HERR.

Jeremia 6,1-15

 

Krieg droht von Norden her. Gott ordnet an, Jerusalem durch einen Wall zu schützen, weil es «heimgesucht werden soll. Ist doch nichts als Unrecht darin!» Täglich schlagen und morden sie. «Bessre dich, Jerusalem, ehe sich mein Herz von dir wende» (V. 1-8). Terrorismus und Verbrechen sind Zeichen des hereinbrechenden Gerichtes Gottes. «Sie halten des HERRN Wort für Spott und wollen es nicht haben.» Unweigerlich folgt der Zorn Gottes. «Denn sie gieren alle, Klein und Groß, nach unrechtem Gewinn.» Werden nicht auch heute die Völker verblendet durch die Worte: «Friede! Friede! und ist doch nicht Friede» (V. 9-15). Das Gericht Gottes steht vor der Tür.

Wir danken dem HERRN für die Verbundenheit mit Glaubensgeschwistern und Gemeinden in den Niederlanden, welche Traktate verteilen und sich mit uns dafür einsetzen, dass viele Menschen mit dem gedruckten Wort Gottes erreicht werden. Wir bitten den HERRN, dass Er sie alle bewahren, segnen, ermutigen und stärken möge und dass weitere Christen den Segen und die vielfältigen Möglichkeiten der Schriftenmission erkennen und sich als Verteiler berufen lassen. Bitte betet für FD Niederlande und unseren Hauptverantwortlichen Jan Visser, der gesundheitlich angegriffen ist, sowie für das ehrenamtliche Übersetzerteam und alle Missionsfreunde.


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