Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Sonntag den 06.10.2019

So dass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.

(Römer 7,6)

1 Wisst ihr nicht, Brüder und Schwestern – denn ich rede mit denen, die das Gesetz kennen –, dass das Gesetz nur herrscht über den Menschen, solange er lebt?

2 Denn eine Ehefrau ist an ihren Mann gebunden durch das Gesetz, solange der Mann lebt; wenn aber der Mann stirbt, so ist sie frei von dem Gesetz, das sie an den Mann bindet.

3 Wenn sie nun bei einem andern Mann ist, solange ihr Mann lebt, wird sie eine Ehebrecherin genannt; wenn aber ihr Mann stirbt, ist sie frei vom Gesetz, sodass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie bei einem andern Mann ist.

4 Also seid auch ihr, meine Brüder und Schwestern, dem Gesetz getötet durch den Leib Christi, sodass ihr einem andern angehört, nämlich dem, der von den Toten auferweckt ist, damit wir Gott Frucht bringen.

5 Denn als wir im Fleisch waren, da waren die sündigen Leidenschaften, die durchs Gesetz geweckt wurden, kräftig in unsern Gliedern, sodass wir dem Tode Frucht brachten.

6 Nun aber sind wir vom Gesetz frei geworden und dem gestorben, was uns gefangen hielt, sodass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.

7 Was wollen wir hierzu sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wüsste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2. Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!«

8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden jeder Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.

9 Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig,

10 ich aber starb. Und so fand sich's, dass das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war.

11 Denn die Sünde nahm das Gebot zum Anlass und betrog mich und tötete mich durch das Gebot.

12 So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.

13 Ist dann, was doch gut ist, mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Sondern die Sünde, auf dass sie als Sünde sichtbar werde, hat mir durch das Gute den Tod gebracht, auf dass die Sünde über alle Maßen sündig werde durchs Gebot.

14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft.

Römer 7,1-14

 

Nicht ohne Gesetz, aber auch nicht unter dem Gesetz (vgl. 1. Kor. 9,21). Wer an den Erfüller des Gesetzes, an den Herrn Jesus Christus, gebunden ist, der kann nicht im Gegensatz zum Gesetz handeln (V. 1-6). Die Liebe ist aber das höchste Gebot, in dem alle andern zusammengefasst sind (vgl. Römer 13,10; Matth. 22,36-40). Sündenerkenntnis wirkt das Gesetz erst bei dem, der es zu erfüllen trachtet, der es also als berechtigt anerkennt. Wer dabei auf das eigene Können baut, wird bald sein Unvermögen erkennen und merken, dass, auf sich selbst gestellt, er ewiglich verloren gehen müsste. Erkennen wir unseren Zustand?

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