Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Dienstag den 22.10.2019

Gehorcht meinem Wort, so will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein.

(Jeremia 7,23)

16 Du aber sollst für dies Volk nicht bitten und sollst für sie weder Klage noch Gebet vorbringen, sollst auch nicht in mich dringen; denn ich will dich nicht hören.

17 Siehst du nicht, was sie tun in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems?

18 Die Kinder lesen Holz, die Väter zünden das Feuer an, und die Frauen kneten den Teig, dass sie der Himmelskönigin Kuchen backen, und fremden Göttern spenden sie Trankopfer mir zum Verdruss.

19 Aber machen sie denn mir Verdruss, spricht der HERR, und nicht vielmehr sich selbst zu ihrer eigenen Schande?

20 Darum spricht Gott der HERR: Siehe, mein Zorn und mein Grimm ist ausgeschüttet über diese Stätte, über Menschen und über Vieh, über die Bäume auf dem Felde und über die Früchte des Landes; der wird brennen, dass niemand löschen kann.

21 So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Tut eure Brandopfer zu euren Schlachtopfern und fresst Fleisch!

22 Denn ich habe euren Vätern an dem Tage, als ich sie aus Ägyptenland führte, nichts gesagt noch geboten von Brandopfern und Schlachtopfern;

23 sondern dies Wort habe ich ihnen geboten: Gehorcht meiner Stimme, so will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein; wandelt ganz auf dem Wege, den ich euch gebiete, auf dass es euch wohlgehe.

24 Aber sie wollten nicht hören noch ihr Ohr neigen, sondern wandelten nach ihrem eignen Rat und nach ihrem verstockten und bösen Herzen und kehrten mir den Rücken zu und nicht das Angesicht.

25 Ja, von dem Tage an, da eure Väter aus Ägyptenland zogen, bis auf diesen Tag habe ich immer wieder zu euch gesandt alle meine Knechte, die Propheten.

26 Aber sie wollten mich nicht hören noch ihr Ohr neigen, sondern waren halsstarrig und trieben es ärger als ihre Väter.

27 Und wenn du schon ihnen dies alles sagst, so werden sie doch nicht auf dich hören; rufst du sie, so werden sie dir nicht antworten.

28 Darum sprich zu ihnen: Dies ist das Volk, das auf die Stimme des HERRN, seines Gottes, nicht hören noch sich bessern will. Die Wahrheit ist dahin und ausgerottet aus ihrem Munde.

29 Schere deine Haare ab und wirf sie von dir und wehklage auf den Höhen; denn der HERR hat dies Geschlecht, über das er zornig ist, verworfen und verstoßen.

30 Denn die Judäer haben getan, was mir missfällt, spricht der HERR. Sie haben ihre Gräuelbilder gesetzt in das Haus, das nach meinem Namen genannt ist, um es unrein zu machen,

31 und haben die Höhen des Tofet im Tal Ben-Hinnom gebaut, um ihre Söhne und Töchter zu verbrennen, was ich nie geboten habe und mir nie in den Sinn gekommen ist.

32 Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man's nicht mehr nennen wird »Tofet« und »Tal Ben-Hinnom«, sondern »Würgetal«. Und man wird im Tofet begraben müssen, weil sonst kein Raum mehr sein wird.

33 Und die Leichname dieses Volks sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß werden, ohne dass sie jemand verscheuchen wird.

34 Und ich will in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems wegnehmen den Jubel der Freude und Wonne und die Stimme des Bräutigams und der Braut; denn das Land soll wüst werden.

Jeremia 7,16-34

 

Gott gebietet Jeremia: «Du sollst für dies Volk nicht bitten und sollst für sie weder Klage noch Gebet vorbringen ...; denn ich will dich nicht hören» (V. 16). «Siehst du nicht, was sie tun ...?» Sie opfern falschen Göttern zum Verdruss Gottes und zur eigenen Schande (V. 17-20). Gottes Kinder gehorchen dem Wort Gottes (V. 21-23). Wo die Bibel als Wort Gottes nicht vollumfänglich anerkannt oder gar verneint wird, sind fremde Mächte am Werk. «Die Wahrheit ist dahin und ausgerottet aus ihrem Munde.» Gräuelbilder sind in manchen Kirchen und Gemeinden zu finden, z. B. Gruppendynamik, Meditation, Rockmusik, Menschenverherrlichung, Bilderaltäre usw. Gottes Gericht steht bevor: «Das Land soll wüst werden» (V. 24-34).

Der Feind macht sich in verschiedener Hinsicht auf und versucht, das Werk des HERRN zu behindern. Auch in Brasilien erleben wir immer wieder den geistlichen Kampf und praktische Widerstände. Aber Jesus ist Sieger! Wir danken für unsere treuen Mitarbeitenden unter der Leitung von Christian Pauls sowie für alle Traktatverteiler. Möge der HERR sie ausrüsten und siegreich vorwärtsgehen lassen. Wir beten um die baldige Produktion der dringend notwendigen Traktate. Bitte betet für ganz Südamerika, dass der HERR Aufbruch und Durchbruch schenken möge.


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