Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Freitag den 25.10.2019

Ein Bruder überlistet den andern, und ein Freund verleumdet den andern.

(Jeremia 9,3)

1 Ach dass ich eine Herberge hätte in der Wüste, so wollte ich mein Volk verlassen und von ihnen ziehen! Denn es sind lauter Ehebrecher und ein treuloser Haufe.

2 Sie spannen ihre Zunge wie einen Bogen. Lüge und keine Wahrheit herrscht im Lande. Sie gehen von einer Bosheit zur andern, mich aber achten sie nicht, spricht der HERR.

3 Ein jeder hüte sich vor seinem Freunde und traue auch seinem Bruder nicht; denn ein Bruder überlistet den andern, und ein Freund verleumdet den andern.

4 Ein Freund täuscht den andern, sie reden kein wahres Wort. Sie haben ihre Zunge an das Lügen gewöhnt. Sie freveln, und es ist ihnen leid umzukehren.

5 Es ist allenthalben nichts als Trug unter ihnen, und vor lauter Trug wollen sie mich nicht kennen, spricht der HERR.

6 Darum spricht der HERR Zebaoth: Siehe, ich will sie schmelzen und prüfen; denn was soll ich sonst tun, wenn ich ansehe die Tochter meines Volks?

7 Ihre Zungen sind tödliche Pfeile. Sie reden Trug. Mit seinem Mund redet einer freundlich zu seinem Nächsten, aber im Herzen lauert er ihm auf.

8 Sollte ich das nicht heimsuchen an ihnen, spricht der HERR, und sollte ich mich nicht rächen an einem Volk wie diesem?

9 Ich muss über die Berge weinen und heulen und über die Weidegründe in der Steppe klagen; denn sie sind verheert, dass niemand hindurchzieht und man auch kein Vieh blöken hört. Die Vögel des Himmels und das Vieh sind geflohen und fort.

10 Und ich will Jerusalem zu Steinhaufen und zur Wohnung der Schakale machen und will die Städte Judas zur Wüste machen, dass niemand darin wohnen soll.

11 Wer ist nun weise, dass er dies verstünde, und zu wem hat des HERRN Mund geredet, dass er verkündete, warum das Land verdirbt und verheert wird wie eine Wüste, die niemand durchwandert?

12 Und der HERR sprach: Weil sie mein Gesetz verlassen, das ich ihnen vorgelegt habe, und meiner Stimme nicht gehorchen, auch nicht danach leben,

13 sondern folgen ihrem verstockten Herzen und den Baalen, wie ihre Väter sie gelehrt haben,

14 darum spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Siehe, ich will dies Volk mit Wermut speisen und mit Gift tränken.

15 Ich will sie unter die Völker zerstreuen, die weder sie noch ihre Väter gekannt haben, und will das Schwert hinter ihnen her schicken, bis es aus ist mit ihnen.

Jeremia 9,1-15

 

Niemand kann dem andern vertrauen. Alle sind in Lug und Trug und wollen den HERRN nicht kennen lernen (V. 1-5). Ist es heute anders? Gott muss Sein Volk strafen wegen dessen Falschheit dem Nächsten gegenüber, «aber im Herzen lauern sie ihm auf» (V. 6-8). Der Prophet weint über die kommenden Dinge (V. 9-10). Doch wer verkündigt ihnen die Ursache des Gerichtes Gottes, das bald hereinbrechen wird? (V. 11-15). Gott sucht auch heute Gläubige, die Sein Wort beachten und weitergeben.

Es ist unser Gebetsanliegen, dass alle Leser/innen unserer Zeitschriften gestärkt und aufgerichtet werden und ihre Hoffnung und Freude im HERRN vermehrt werden. Bitte betet für die Empfänger der Missionsschrift, der täglichen Bibellese «Einigkeit im Geist» und der Kinderzeitschrift «Komm zum grossen Kinderfreund» um Gottes Wirken und Segen. Möge der HERR weitere Glaubensgeschwister zum Leser- und Beterkreis hinzutun. Wir beten für das Schreiben, die Herstellung und den Versand der neuen Ausgabe.


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