Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Freitag den 15.11.2019

Da geschah des HERRN Wort zu mir.

(Jeremia 13,8)

1 So sprach der HERR zu mir: Geh hin und kaufe dir einen leinenen Gürtel und gürte damit deine Lenden, aber lass ihn nicht nass werden!

2 Und ich kaufte einen Gürtel nach dem Wort des HERRN und gürtete ihn um meine Lenden.

3 Da geschah des HERRN Wort ein zweites Mal zu mir:

4 Nimm den Gürtel, den du gekauft und um deine Lenden gegürtet hast, und mache dich auf und geh hin an den Euphrat und verstecke ihn dort in einer Felsspalte!

5 Ich ging hin und versteckte ihn am Euphrat, wie mir der HERR geboten hatte.

6 Nach langer Zeit aber sprach der HERR zu mir: Mache dich auf und geh hin an den Euphrat und hole den Gürtel wieder, den ich dir dort zu verstecken gebot!

7 Ich ging hin an den Euphrat und grub nach und nahm den Gürtel von dem Ort, wo ich ihn versteckt hatte; und siehe, der Gürtel war verdorben, sodass er zu nichts mehr taugte.

8 Da geschah des HERRN Wort zu mir:

9 So spricht der HERR: Ebenso will ich verderben den großen Hochmut Judas und Jerusalems.

10 Dies böse Volk, das meine Worte nicht hören will, sondern im Starrsinn seines Herzens wandelt und andern Göttern folgt, um ihnen zu dienen und sie anzubeten: Es soll werden wie der Gürtel, der zu nichts mehr taugt.

11 Denn gleichwie der Gürtel um die Lenden des Mannes gebunden wird, so habe ich das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda um mich gegürtet, spricht der HERR, dass sie mein Volk sein sollten, mir zum Ruhm, zu Lob und Ehren; aber sie haben nicht gehört.

12 Sage ihnen dies Wort: So spricht der HERR, der Gott Israels: Alle Krüge werden mit Wein gefüllt. Und wenn sie zu dir sagen: Wer weiß das nicht, dass alle Krüge mit Wein gefüllt werden?,

13 so antworte ihnen: So spricht der HERR: Siehe, ich will alle, die in diesem Lande wohnen, die Könige, die auf dem Thron Davids sitzen, die Priester und Propheten und alle Einwohner Jerusalems mit Trunkenheit füllen

14 und will einen am andern, die Väter samt den Söhnen, zerschmettern, spricht der HERR, und will weder schonen noch barmherzig sein und sie ohne Mitleid verderben.

Jeremia 13,1-14

 

 

Dreimal erging das Wort des HERRN an Jeremia betreffend des Gürtels. Zweimal musste er die lange Reise an den Euphrat machen (V. 1-7). Der verdorbene Gürtel dient als Vergleich mit dem von Gott abgefallenen und in Hochmut trotzenden Juda. Zum Ruhm und Lob Gottes waren sie berufen, «aber sie wollten nicht hören» (V. 8-11). Die gefüllten Weinkrüge führen zur Trunkenheit der religiösen und weltlichen Führer sowie des ganzen Volkes. Gott will sie zerschmettern «und will weder schonen noch barmherzig sein und sie ohne Mitleid verderben» (V. 12-14). Oft wird die Frage gestellt: «Kann denn ein liebender Gott so furchtbar im Gericht sein?» Ganz gewiss, aber nur mit jenen, die Jesus Christus als Erlöser und Herrn ablehnen.

Die Heilige Schrift offenbart dem Menschen Gericht und Gnade und lässt so manche das Heil im Sohn Gottes erkennen, denn die Klarheit des Wortes Gottes berührt die Herzen. Deshalb ist auch die Bibelverbreitung eine wichtige Aufgabe. Wir wollen das unvergängliche Wort der Wahrheit möglichst vielen Menschen zugänglich machen und sie motivieren die Bibel zu lesen. Wir danken dem HERRN für die vielen Tausend Johannes-Evangelien «Dein treuster Freund» sowie Neue Testamente und ganze Bibeln, die wir in verschiedenen Ländern verbreiten dürfen. Möge dieser Same Seines Wortes aufgehen und viel Frucht tragen.


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