Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2019 / Andachten im November 2019 / für Samstag den 16.11.2019

für Samstag den 16.11.2019

Gebt dem HERRN eurem Gott, die Ehre, ehe es finster wird.

(Jeremia 13,16)

15 Hört und merkt auf und seid nicht so hochfahrend, denn der HERR hat's geredet.

16 Gebt dem HERRN, eurem Gott, die Ehre, ehe es finster wird und ehe eure Füße sich an den dunklen Bergen stoßen und ihr auf das Licht wartet, während er es doch finster und dunkel machen wird.

17 Wollt ihr das aber nicht hören, so muss ich heimlich weinen über solchen Hochmut; meine Augen müssen von Tränen überfließen, weil des HERRN Herde gefangen weggeführt wird.

18 Sage dem König und der Königinmutter: Setzt euch ganz nach unten; denn die Krone der Herrlichkeit ist euch vom Haupt gefallen.

19 Die Städte im Südland sind verschlossen, und es ist niemand, der sie auftut; ganz Juda ist weggeführt, vollständig weggeführt.

20 Hebt eure Augen auf und seht, wie sie von Norden daherkommen. Wo ist nun die Herde, die dir befohlen war, deine herrliche Herde?

21 Was willst du sagen, wenn er die über dich zum Haupt bestellen wird, die du als Freunde an dich gewöhnt hast? Was gilt's? Es wird dich Angst ankommen wie eine Frau in Kindsnöten.

22 Und wenn du in deinem Herzen sagen wirst: »Warum ist mir dies widerfahren?« –: Um der Menge deiner Sünden willen wurde dein Gewand aufgehoben und dir Gewalt angetan.

23 Kann etwa ein Mohr seine Haut wandeln oder ein Panther seine Flecken? So wenig könnt auch ihr Gutes tun, die ihr ans Böse gewöhnt seid.

24 Darum will ich sie zerstreuen wie Spreu, die verweht wird von dem Wind aus der Wüste.

25 Das ist dein Los, dein Teil, den ich dir zugemessen habe, spricht der HERR: Weil du mich vergessen und dich auf Lügen verlassen hast,

26 will auch ich dein Gewand hochheben, dass deine Schande sichtbar werde,

27 deine Ehebrecherei, deine Geilheit, deine freche Hurerei. Auf den Hügeln und im Felde habe ich deine Gräuel gesehen. Weh dir, Jerusalem, dass du dich nicht reinigst! Wie lange noch?

Jeremia 13,15-27

 

«Seid nicht so hochfahrend, denn der HERR hat's geredet» (V. 15). Es kommt die Zeit der Finsternis, wo der Mensch nicht mehr umkehren und dem Herrn Jesus Christus die Ehre geben kann. Unbußfertigkeit führt in Gefangenschaft, in die Zerstreuung, in die Verdammnis. Auch Jesus weinte über das verstockte Jerusalem (vgl. Luk. 19,41-44); ca. 40 Jahre später wurde Jerusalem zerstört, und wurden die Juden für fast 1900 Jahre in alle Welt zerstreut. Gott warnte Jerusalem durch Jeremia; nach wenigen Jahrzehnten geriet es in babylonische Gefangenschaft. «Hebt eure Augen auf und seht, wie sie von Norden daherkommen» (V. 20-27). Wir leben in der Endzeit. Spott und Gottlosigkeit nehmen überhand. Bald kommt der HERR in großer Kraft und Herrlichkeit! Lies nochmals unseren Leitvers.

Wir danken dem HERRN für die gute Zusammenarbeit mit Druckereien, die unsere Großauflagen an Schriften herstellen. Ein besonderes Gebetsanliegen ist die Druckvorstufe, wo wir einen großen Engpass haben. Wir suchen dringend gläubige, für die Druckvorstufe ausgewiesene Berufsleute für die Gestaltung all unserer Traktate, Zeitschriften, Kalender, Evangelien und Broschüren. So könnten viele Schriften aus dem FD-Verlag nachgedruckt werden und unsere Zeitschriften regelmäßiger erscheinen.


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