Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2019 / Andachten im November 2019 / für Montag den 18.11.2019

für Montag den 18.11.2019

Lass den Thron deiner Herrlichkeit nicht verspottet werden.

(Jeremia 14,21)

11 Und der HERR sprach zu mir: Du sollst nicht für das Wohl dieses Volkes bitten.

12 Denn wenn sie auch fasten, so will ich doch ihr Flehen nicht erhören; und wenn sie auch Brandopfer und Speisopfer bringen, so gefallen sie mir doch nicht, sondern ich will sie durch Schwert, Hunger und Pest aufreiben.

13 Da sprach ich: Ach, Herr HERR! Siehe, die Propheten sagen ihnen: Ihr werdet das Schwert nicht sehen und keine Hungersnot bei euch haben, sondern ich will euch beständigen Frieden geben an diesem Ort.

14 Aber der HERR sprach zu mir: Die Propheten weissagen Lüge in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen und nicht zu ihnen geredet. Sie predigen euch falsche Offenbarungen, nichtige Wahrsagung und ihres Herzens Trug.

15 Darum spricht der HERR: Wider die Propheten, die in meinem Namen weissagen, obgleich ich sie nicht gesandt habe, und die dennoch predigen, es werde weder Schwert noch Hungersnot in dies Land kommen: Solche Propheten sollen sterben durch Schwert und Hunger.

16 Und die Leute, denen sie weissagen, sollen auf den Gassen Jerusalems liegen, vom Schwert und Hunger hingestreckt, und niemand wird sie begraben, sie und ihre Frauen, Söhne und Töchter; und ich will ihre Bosheit über sie ausschütten.

17 Und du sollst zu ihnen dies Wort sagen: Meine Augen fließen über von Tränen, unaufhörlich Tag und Nacht; denn die Jungfrau, die Tochter meines Volks, ist völlig zerschlagen und unheilbar verwundet.

18 Gehe ich hinaus aufs Feld, siehe, so liegen dort vom Schwert Erschlagene; komme ich in die Stadt, siehe, so liegen dort vor Hunger Verschmachtete. Sogar Propheten und Priester müssen in ein Land ziehen, das sie nicht kennen.

19 Hast du denn Juda verworfen oder einen Abscheu gegen Zion? Warum hast du uns denn so geschlagen, dass uns niemand heilen kann? Wir hofften, es sollte Friede werden; aber es kommt nichts Gutes. Wir hofften, wir sollten heil werden; aber siehe, es ist Schrecken da.

20 HERR, wir erkennen unsren Frevel und unsrer Väter Missetat; denn wir haben wider dich gesündigt.

21 Aber um deines Namens willen verwirf uns nicht! Lass den Thron deiner Herrlichkeit nicht verspottet werden; gedenke doch an deinen Bund mit uns und lass ihn nicht aufhören!

22 Ist denn unter den Götzen der Heiden einer, der Regen geben könnte, oder gibt der Himmel den Regen? Bist du es nicht, HERR, unser Gott, auf den wir hoffen? Denn du hast das alles gemacht.

Jeremia 14,11-22

 

 

Der HERR sprach: «Du sollst nicht für dies Volk um Gnade bitten», weil ihre Opfer Gott nicht gefallen (V. 11-12). Falsche Propheten versprechen dem sündigen Volk Frieden, weissagen Lüge im Namen des HERRN, betreiben nichtige Wahrsagerei (V. 13-14). Die falschen Propheten und alle, die auf sie gehört haben, sollen sterben (V. 15-16). Gott weint über Sein untreues Volk, das in falscher Selbstsicherheit lebte. «Wir hofften, es sollte Friede werden; aber es kommt nichts Gutes ... siehe, es ist Schrecken da» (V. 17-19). Hüten wir uns vor dem falschen Optimismus über den Frieden! «HERR, wir erkennen unser gottloses Leben ... wir haben wider dich gesündigt.» In der schrecklichen Not soll Gott doch Seinen Namen verherrlichen: «Du bist doch der HERR, unser Gott, auf den wir hoffen ...» (V. 20-22). Die Erkenntnis ist gekommen, aber zu spät. Dies werden demnächst auch viele «Christen» erleben.

Auf unsere Radio- und Schriftenmission erhalten wir in der Zentralstelle in Biberstein und in den FD Zweigen weltweit täglich Hunderte von Traktat-Gutscheinen, Briefen, Bestellungen, Telefonanrufe, E-Mails und Besucher. Viele geben Zeugnis, wie der HERR an ihnen gewirkt hat; andere schreiben uns seelsorgerlich ihre Nöte. Betet bitte für die Beantwortung der vielen Briefe, dass wir den Menschen nach dem Willen Gottes schreiben und helfen können. Wir beten um göttliche Liebe, Weisheit und Geduld sowie um weitere Mitarbeiter insbesondere in unserer Zentralstelle in Biberstein/Schweiz.


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