Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2019 / Andachten im November 2019 / für Donnerstag den 21.11.2019

für Donnerstag den 21.11.2019

HERR, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not!

(Jeremia 16,19)

1 Und des HERRN Wort geschah zu mir:

2 Du sollst dir keine Frau nehmen und weder Söhne noch Töchter zeugen an diesem Ort.

3 Denn so spricht der HERR von den Söhnen und Töchtern, die an diesem Ort geboren werden, und von ihren Müttern, die sie gebären, und von ihren Vätern, die sie zeugen in diesem Lande:

4 Sie sollen an bösen Krankheiten sterben und nicht beklagt noch begraben werden, sondern sollen Dung werden auf dem Acker. Durch Schwert und Hunger sollen sie umkommen, und ihre Leichname sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß werden.

5 So spricht der HERR: Du sollst in kein Trauerhaus gehen, weder um zu klagen noch um zu trösten; denn ich habe meinen Frieden von diesem Volk weggenommen, die Gnade und die Barmherzigkeit, spricht der HERR.

6 Große und Kleine sollen sterben in diesem Lande und nicht begraben noch beklagt werden, und niemand wird sich ihretwegen wund ritzen oder kahl scheren.

7 Auch wird man keinem das Trauerbrot brechen, um ihn zu trösten wegen eines Toten, und auch nicht den Trostbecher zu trinken geben wegen seines Vaters oder seiner Mutter.

8 Du sollst auch in kein Festhaus gehen, um bei ihnen zu sitzen zum Essen und zum Trinken.

9 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Siehe, ich will an diesem Ort vor euren Augen und zu euren Lebzeiten ein Ende machen dem Jubel der Freude und Wonne, der Stimme des Bräutigams und der Braut.

10 Und wenn du das alles diesem Volk gesagt hast und sie zu dir sprechen werden: »Warum kündigt uns der HERR all dies große Unheil an? Was ist die Missetat und Sünde, womit wir wider den HERRN, unsern Gott, gesündigt haben?«,

11 so sollst du ihnen sagen: Weil eure Väter mich verlassen haben, spricht der HERR, und andern Göttern nachgelaufen sind, ihnen gedient und sie angebetet, mich aber verlassen und mein Gesetz nicht gehalten haben,

12 ihr aber noch ärger tut als eure Väter; denn siehe, ein jeder wandelt im Starrsinn seines bösen Herzens, sodass er mir nicht gehorcht.

13 Darum will ich euch aus diesem Land stoßen in ein Land, das weder ihr gekannt habt noch eure Väter. Dort werdet ihr andern Göttern dienen Tag und Nacht; denn ich will euch keine Gnade erweisen.

14 Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat«,

15 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatte.« Denn ich will sie zurückbringen in ihr Land, das ich ihren Vätern gegeben habe.

16 Siehe, ich will viele Fischer aussenden, spricht der HERR, die sollen sie fischen; und danach will ich viele Jäger aussenden, die sollen sie fangen auf allen Bergen und auf allen Hügeln und in den Felsklüften.

17 Denn meine Augen sehen auf alle ihre Wege, dass sie sich nicht vor mir verstecken können, und ihre Missetat ist vor meinen Augen nicht verborgen.

18 Aber zuvor will ich ihre Missetat und Sünde zwiefach vergelten, weil sie mein Land mit ihren toten Götzen unrein gemacht und mein Erbland mit ihren Gräueln angefüllt haben.

19 HERR, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not! Die Völker werden zu dir kommen von den Enden der Erde und sagen: Nur Lüge haben unsere Väter gehabt, nichtige Götter, die nicht helfen können.

20 Wie kann ein Mensch sich Götter machen? Das sind doch keine Götter!

21 Darum siehe, diesmal will ich sie lehren und meine Kraft und Gewalt ihnen kundtun, dass sie erfahren sollen: Ich heiße der HERR.

Jeremia 16,1-21

 

 

Jeremia soll sich keine Frau nehmen und keine Kinder zeugen, spricht der HERR, denn alle an diesem Ort «sollen an bösen Krankheiten sterben.» Der Prophet darf in kein Trauerhaus gehen um zu trösten, weil Gott Seinen Frieden und die Gnade von diesem Volk weggenommen hat. Auch soll er an keiner Hochzeit teilnehmen, weil der HERR der Freude und dem Jubel zu Lebzeiten ein Ende macht. Sind wir bereit, die göttlichen Führungen zu befolgen, auch wenn sie unseren Gewohnheiten und Gefühlen widersprechen? Das Gericht Gottes ist unwiderrufbar (V. 1-9), doch das verstockte Volk erkennt seine Sünde nicht (V. 10-13). Gott aber wird Israel «aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern» (früher Babylonien; heute Russland und Osteuropa) ins Verheißene Land zurückführen (V. 14-18). «HERR, du bist meine Stärke und Kraft ...» Die Heiden erkennen den Ungehorsam Israels, aber Israel erfährt: «Ich heiße der HERR» (V. 19-21).

In Ungarn beziehen verschiedene Gemeinden und Kirchen unsere Kalender und Traktate zur Evangelisation. Wir danken dem HERRN für Seinen Segen, den Er durch die FD Schriftenmission in Ungarn unter der Leitung von Ilona Balázsics schenkt. Möge der HERR weiteren Glaubensgeschwistern die Verbreitung des gedruckten Wortes Gottes aufs Herz legen und viel Ewigkeitsfrucht wirken.


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.