Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Dienstag den 26.11.2019

Aber es ward in meinem Herzen wie ein brennendes Feuer.

(Jeremia 20,9)

1 Als aber Paschhur, der Sohn Immers, der Priester, der zum Vorsteher im Hause des HERRN bestellt war, hörte, wie Jeremia solche Worte weissagte,

2 schlug er den Propheten Jeremia und schloss ihn in den Block am oberen Benjamintor, das am Hause des HERRN ist.

3 Und am andern Morgen ließ Paschhur den Jeremia aus dem Block los. Da sprach Jeremia zu ihm: Der HERR nennt dich nicht Paschhur, sondern »Schrecken um und um«;

4 denn so spricht der HERR: Siehe, ich will dich zum Schrecken machen für dich selbst und alle deine Freunde; sie sollen fallen durchs Schwert ihrer Feinde, und du sollst es mit eigenen Augen sehen. Und ich will ganz Juda in die Hand des Königs von Babel geben; der soll sie wegführen nach Babel und mit dem Schwert töten.

5 Auch will ich alle Güter dieser Stadt und allen Ertrag ihrer Arbeit und alle Kleinode und alle Schätze der Könige von Juda in die Hand ihrer Feinde geben; die werden sie rauben, mitnehmen und nach Babel bringen.

6 Und du, Paschhur, sollst mit allen deinen Hausgenossen gefangen weggeführt werden und nach Babel kommen. Dort sollst du sterben und begraben werden samt allen deinen Freunden, denen du Lügen gepredigt hast.

7 HERR, du hast mich überredet und ich habe mich überreden lassen. Du bist mir zu stark gewesen und hast gewonnen; aber ich bin darüber zum Spott geworden täglich, und jedermann verlacht mich.

8 Denn sooft ich rede, muss ich schreien; »Frevel und Gewalt!« muss ich rufen. Denn des HERRN Wort ist mir zu Hohn und Spott geworden täglich.

9 Da dachte ich: Ich will seiner nicht mehr gedenken und nicht mehr in seinem Namen predigen. Aber es ward in meinem Herzen wie ein brennendes Feuer, verschlossen in meinen Gebeinen. Ich mühte mich, es zu ertragen, aber konnte es nicht.

10 Denn ich höre, wie viele heimlich reden: »Schrecken ist um und um!« »Verklagt ihn!« »Wir wollen ihn verklagen!« Alle meine Freunde und Gesellen lauern, ob ich nicht falle: »Vielleicht lässt er sich überlisten, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.«

11 Aber der HERR ist bei mir wie ein starker Held, darum werden meine Verfolger fallen und nicht gewinnen. Sie müssen ganz zuschanden werden, weil es ihnen nicht gelingt. Ewig wird ihre Schande sein und nie vergessen werden.

12 Und nun, HERR Zebaoth, der du die Gerechten prüfst, Nieren und Herz durchschaust: Lass mich deine Rache an ihnen sehen; denn dir habe ich meine Sache befohlen.

13 Singet dem HERRN, rühmet den HERRN, der des Armen Leben aus den Händen der Boshaften errettet!

14 Verflucht sei der Tag, an dem ich geboren bin; der Tag soll ungesegnet sein, an dem mich meine Mutter geboren hat!

15 Verflucht sei, der meinem Vater gute Botschaft brachte und sprach: »Du hast einen Sohn«, sodass er ihn fröhlich machte!

16 Der Tag soll sein wie die Städte, die der HERR vernichtet hat ohne Erbarmen. Am Morgen soll er Wehklage hören und am Mittag Kriegsgeschrei,

17 weil er mich nicht getötet hat im Mutterleibe, sodass meine Mutter mein Grab geworden und ihr Leib ewig schwanger geblieben wäre!

18 Warum bin ich doch aus dem Mutterleib hervorgekommen, wenn ich nur Jammer und Herzeleid sehen muss und meine Tage in Schmach zubringe!

Jeremia 20,1-18

 

Der Prophet wird vom Vorsteher des Tempels geschlagen und eingesperrt. Doch auch dieser bleibt vom Gericht Gottes nicht verschont (V. 1-6). Jeremia ließ sich vom HERRN überreden: «Du bist mir zu stark gewesen.» Treue Diener Gottes werden auch heute wie einst Jeremia verlacht, verspottet und verfolgt. Jeremia wollte aufgeben, «aber es ward in meinem Herzen wie ein brennendes Feuer ...». Alle seine Freunde lauerten auf einen Fehler, «aber der HERR ist bei mir ...» (V. 7-11). Gott selber ist Richter; «denn ich habe dir meine Sache anbefohlen», darum lasst uns dem HERRN vertrauen (V. 11-13). Dennoch fiel Jeremia in schwere Anfechtung über sein Dasein, musste er doch alle Not mitansehen und «meine Tage in Schmach zubringe ...» (V. 14-18). Unser Herr Jesus Christus trägt uns durch die schwersten Prüfungen hindurch, auch dann, wenn wir nicht mehr weiter sehen.

Weltweit werden viele Christen verfolgt, inhaftiert, gefoltert und getötet. Wir beten für unsere Glaubensgeschwister in Verfolgung und bitten den HERRN um Seine Hilfe. Möge Er sie mit Seinem Schutz umgeben und ihnen stets Kraft zum Ausharren schenken. Auch in freiheitlichen Ländern werden zahlreiche Christen Opfer von Mobbing und Willkür. Wir beten für alle Christen in Bedrängnis, dass sie mitten in der Not lebendige Zeugen Jesu Christi sind und bleiben und die herrliche Gegenwart unseres auferstandenen, bald wiederkommenden HERRN erleben dürfen.


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