Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2019 / Andachten im November 2019 / für Mittwoch den 27.11.2019

für Mittwoch den 27.11.2019

Siehe, ich lege euch vor den Weg zum Leben und den Weg zum Tode.

(Jeremia 21,8)

1 Dies ist das Wort, das vom HERRN geschah zu Jeremia, als der König Zedekia zu ihm sandte Paschhur, den Sohn Malkijas, und Zefanja, den Sohn Maasejas, den Priester, und ihm sagen ließ:

2 Befrage doch den HERRN für uns; denn Nebukadnezar, der König von Babel, führt Krieg gegen uns. Vielleicht wird der HERR doch an uns tun wie bei all seinen früheren Wundern, sodass jener von uns abzieht.

3 Jeremia sprach zu ihnen: So sagt zu Zedekia:

4 Das spricht der HERR, der Gott Israels: Siehe, ich will die Waffen gegen euch wenden, die ihr in euren Händen habt, mit denen ihr außen vor der Mauer kämpft gegen den König von Babel und gegen die Chaldäer, die euch belagern, und will sie sammeln mitten in dieser Stadt.

5 Und ich selbst will wider euch streiten mit ausgestreckter Hand, mit starkem Arm, mit Zorn und Grimm und ohne Erbarmen

6 und will die Bürger dieser Stadt schlagen, Menschen und Tiere, dass sie sterben sollen durch eine große Pest.

7 Und danach, spricht der HERR, will ich Zedekia, den König von Juda, samt seinen Großen und dem Volk, das in dieser Stadt von Pest, Schwert und Hunger übrig gelassen wird, in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, geben und in die Hand ihrer Feinde und in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten. Er wird sie mit der Schärfe des Schwerts schlagen schonungslos, ohne Gnade und Erbarmen.

8 Und zu diesem Volk sage: So spricht der HERR: Siehe, ich lege euch vor den Weg zum Leben und den Weg zum Tode.

9 Wer in dieser Stadt bleibt, der wird sterben müssen durch Schwert, Hunger und Pest; wer sich aber hinausbegibt und überläuft zu den Chaldäern, die euch belagern, der soll am Leben bleiben und soll sein Leben als Beute behalten.

10 Denn ich habe mein Angesicht gegen diese Stadt gerichtet zum Unheil und nicht zum Heil, spricht der HERR. Sie soll dem König von Babel übergeben werden, dass er sie mit Feuer verbrenne.

11 Und zum Hause des Königs von Juda sage: Höret des HERRN Wort,

12 ihr vom Hause David! So spricht der HERR: Haltet alle Morgen gerechtes Gericht und errettet den Beraubten aus des Frevlers Hand, auf dass nicht mein Grimm ausfahre wie Feuer und brenne, ohne dass jemand löschen kann, um eurer bösen Taten willen.

13 Siehe, spricht der HERR, ich will an dich, du Stadt, die du wohnst im Talgrund, du Fels in der Ebene. Ihr sprecht: Wer will uns überfallen, und wer will in unsere Feste kommen?

14 Ich will euch heimsuchen, spricht der HERR, nach der Frucht eures Tuns; ich will ein Feuer in ihrem Wald anzünden, das soll alles umher verzehren.

Jeremia 21,1-14

 

Jerusalem wurde belagert. Erst in dieser Not ließ der König Zedekia durch den Propheten den HERRN fragen: «Vielleicht wird der HERR doch an uns sein Wunder tun wie so manches Mal.» Ungehorsame Gläubige haben oft eine falsche Hoffnung auf ein Wunder!

Gott kündigt das schreckliche Gericht an:
1. «Ich will euch zum Rückzug zwingen»;
2. «Ich will die Bürger dieser Stadt schlagen ... durch eine große Pest»;
3. «Ich will (sie) geben ... in die Hände ihrer Feinde» (V. 1-7).

Gott zeigt dem Volk den Weg zum Leben und den Weg zum Tode. Wer in der falschen Hoffnung auf ein Wunder verharrt und in der Stadt bleibt, kommt um. Wer dagegen Gottes Wort gehorcht und die Stadt verlässt, wird errettet (V. 8-10). «Höret des HERRN Wort!» Gott antwortet auf falschen Glauben mit Gericht (V. 11-14).


Es ist unser Gebet, dass unsere Zeitschriften zur Stärkung des Glaubens und Vertrauens zu unserem lebendigen Heiland und zum reichen Segen dienen. Jede Ausgabe ist mit einem geistlichen Kampf und oft auch mit ganz praktischen Herausforderungen verbunden. Bitte betet dafür, dass der Sieg Jesu Christi auch darin offenbar werden darf sowie um die Erweiterung des Leser- und Freundeskreises.


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