Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Donnerstag den 28.11.2019

Er half dem Elenden und Armen zum Recht, und es ging ihm gut.

(Jeremia 22,16)

1 So sprach der HERR: Geh hinab in das Haus des Königs von Juda und rede dort dies Wort

2 und sprich: Höre des HERRN Wort, du König von Juda, der du auf dem Thron Davids sitzt, du und deine Großen und dein Volk, die durch diese Tore hineingehen.

3 So spricht der HERR: Schafft Recht und Gerechtigkeit und errettet den Beraubten von des Frevlers Hand und bedrängt nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen und tut niemand Gewalt an und vergießt kein unschuldiges Blut an dieser Stätte.

4 Werdet ihr das tun, so sollen durch die Tore dieses Hauses einziehen Könige, die auf Davids Thron sitzen, und fahren mit Wagen und Rossen samt ihren Großen und ihrem Volk.

5 Werdet ihr aber diesen Worten nicht gehorchen, so habe ich bei mir selbst geschworen, spricht der HERR: Dies Haus soll zur Trümmerstätte werden.

6 Denn so spricht der HERR von dem Hause des Königs von Juda: Bist du mir auch wie Gilead oder wie der Gipfel des Libanon – was gilt's? Ich will dich zur Wüste, zur Stadt ohne Einwohner machen!

7 Ich will Verderber wider dich bestellen, einen jeden mit seinen Waffen; die sollen deine auserwählten Zedern umhauen und ins Feuer werfen.

8 Da werden viele Völker an dieser Stadt vorüberziehen und zueinander sagen: Warum hat der HERR an dieser großen Stadt so gehandelt?

9 Und man wird antworten: Weil sie den Bund des HERRN, ihres Gottes, verlassen und andere Götter angebetet und ihnen gedient haben.

10 Weint nicht über den Toten und grämt euch nicht um ihn; weint aber über den, der fortgezogen ist; denn er wird nicht mehr wiederkommen und sein Vaterland nicht wiedersehen.

11 Denn so spricht der HERR über Schallum, den Sohn Josias, des Königs von Juda, der König wurde an seines Vaters Josia statt: Der von dieser Stätte fortgezogen ist, wird nicht wieder herkommen,

12 sondern muss sterben an dem Ort, wohin er gefangen geführt ist, und wird dies Land nicht mehr sehen.

13 Weh dem, der sein Haus mit Sünden baut und seine Gemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt und gibt ihm seinen Lohn nicht

14 und denkt: »Wohlan, ich will mir ein großes Haus bauen und weite Gemächer«, und lässt ihm Fenster einsetzen und es mit Zedern täfeln und rot malen.

15 Meinst du, du seist König, weil du mit Zedern prangst? Hat dein Vater nicht auch gegessen und getrunken und hielt dennoch auf Recht und Gerechtigkeit, und es ging ihm gut?

16 Er half dem Elenden und Armen zum Recht, und es ging ihm gut. Heißt dies nicht, mich recht erkennen?, spricht der HERR.

17 Aber deine Augen und dein Herz sind auf nichts anderes aus als auf unrechten Gewinn und darauf, unschuldiges Blut zu vergießen, zu unterdrücken und zu misshandeln.

Jeremia 22,1-17

 

Der König von Juda wird von Gott aufgefordert:

1. «Höre des HERRN Wort.» Ohne biblischen Glauben gibt es auch heute keine Gerechtigkeit;
2. «Schafft Recht und Gerechtigkeit und errettet den Bedrückten»;
3. «Bedrängt nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen»;
4. «Tut niemand Gewalt an und vergiesst nicht unschuldiges Blut.»

Vom Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes hängt Segen oder Gericht ab (V. 1-5). Gott selber hat die Verderber bestellt, weil Sein Volk den Bund Gottes nicht hielt (V. 6-12). «Weh dem, der sein Haus mit Sünden baut» und andere ausbeutet. Den Elenden helfen, heißt den HERRN recht erkennen (V. 13-17). Wir leben in einer Welt voller Materialismus, Unrecht und Gottlosigkeit. Wir Gläubige sollen Täter des Wortes Gottes sein (vgl. Jak. 1,22).


Wir danken unserem Herrn Jesus Christus für Sein herrliches Wirken in Rumänien durch die vielen verteilten Traktate, Kalender und Schriften in rumänischer und ungarischer Sprache. Wir beten für FD Rumänien unter der Leitung von Pál und Ibolya Bálint, für alle treuen Traktatverteiler und missionierenden Gemeinden. Wir danken dem HERRN für die offenen Türen auch in Heimen und Gefängnissen, wo Gottes Wort ungehindert verkündigt werden darf und bitten Ihn um viele klare Bekehrungen und Seine Ausrüstung aller am Missionsdienst Beteiligten.


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