Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2019 / Andachten im Dezember 2019 / für Sonntag den 01.12.2019

für Sonntag den 01.12.2019

Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?.

(Jeremia 23,29)

21 Ich sandte die Propheten nicht, und doch laufen sie; ich redete nicht zu ihnen, und doch weissagen sie.

22 Denn wenn sie in meinem Rat gestanden hätten, so hätten sie meine Worte meinem Volk gepredigt, um es von seinem bösen Wandel und von seinem bösen Tun zu bekehren.

23 Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist?

24 Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe?, spricht der HERR. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt?, spricht der HERR.

25 Ich höre es wohl, was die Propheten reden, die Lüge weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt.

26 Wann wollen doch die Propheten aufhören, die Lüge weissagen und ihres Herzens Trug weissagen

27 und wollen, dass mein Volk meinen Namen vergesse über ihren Träumen, die einer dem andern erzählt, so wie ihre Väter meinen Namen vergaßen über dem Baal?

28 Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, spricht der HERR.

29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?

30 Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die meine Worte stehlen einer vom andern.

31 Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die ihr eigenes Wort führen und sprechen: »Er hat's gesagt.«

32 Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die falsche Träume erzählen und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losem Geschwätz, obgleich ich sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der HERR.

33 Wenn dich dies Volk oder ein Prophet oder ein Priester fragen wird und sagt: Was ist die Last, die der HERR jetzt ankündigt?, sollst du zu ihnen sagen: Ihr seid die Last, ich will euch abwerfen, spricht der HERR. –

34 Und wenn ein Prophet oder Priester oder die Leute sagen werden: »Das ist die Last des HERRN«, den will ich heimsuchen und sein Haus dazu.

35 Vielmehr sollt ihr einer mit dem andern reden und zueinander sagen: »Was hat der HERR geantwortet?«, und: »Was hat der HERR gesagt?«

36 Aber sagt nicht mehr »Last des HERRN«; denn einem jeden wird sein eigenes Wort zur Last werden, weil ihr so die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN Zebaoth, unseres Gottes, verdreht.

37 So sollst du zum Propheten sagen: »Was hat dir der HERR geantwortet?«, und: »Was hat der HERR gesagt?«

38 Wenn ihr aber sagt: »Last des HERRN«, so spricht der HERR: Weil ihr dies Wort Last des HERRN nennt, obgleich ich zu euch gesandt habe und euch sagen ließ, ihr sollt nicht »Last des HERRN« sagen, –

39 siehe, so will ich euch aufheben wie eine Last und euch samt der Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht wegwerfen

40 und will euch ewige Schande und ewige Schmach zufügen, die nie vergessen werden soll.

Jeremia 23,21-40

 

 

Wer im Rat Gottes steht, predigt Sein Wort und führt das Volk zur Bekehrung (V. 21-22). Der HERR ist allgegenwärtig (V. 23-24). Lügenpropheten erzählen ihre Träume. «Wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht», das wie ein Feuer und ein Hammer ist. Möchten doch viele Gläubige zwischen Stroh (Träume) und Weizen (das Wort Gottes) zu unterscheiden lernen und Gottes Wort beachten (V. 25-29). Die falschen Propheten, die ihre Träume erzählen und sagen: «Er hat's gesagt», verführen das Volk und kommen unter das Gericht. Lasst uns in allen Dingen einander fragen: «Was antwortet der HERR? Was sagt der HERR?» Wir sollen die Nachfolge Jesu Christi nicht als eine «Last des HERRN» betrachten, sondern die Gotteskindschaft als Vorrecht erkennen, sonst werden wir weggeworfen (V. 30-40).

Alle bibeltreuen Wortverkündiger in Kirchen, Gemeinden und Missionswerken bedürfen der besonderen täglichen Fürbitte. Die klare Verkündigung des Wortes vom Kreuz, des Opfers Jesu Christi, und von Seiner Auferstehung bestätigt der HERR mit geistlichem Segen. Unser Herr Jesus Christus wirkt Großes, aber der Feind ist auch am Werk. Möge der HERR weitere Türen für das Wort Gottes öffnen und Seinen am Kreuz vollbrachten Sieg durch viele Bekehrungen bestätigen. Betet bitte für Josef und Samuel J. Schmid für die Verkündigung über Radio, Telefon, CDs, Predigtdienste und durch Abermillionen Traktate und Schriften sowie für die Verkündiger in den FD-Zweigen weltweit.


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.