Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2019 / Andachten im Dezember 2019 / für Montag den 02.12.2019

für Montag den 02.12.2019

Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein; von ganzem Herzen werden sie sich zu mir bekehren.

(Jeremia 24,7)

1 Siehe, der HERR zeigte mir zwei Feigenkörbe, aufgestellt vor dem Tempel des HERRN, nachdem Nebukadnezar, der König von Babel, den Jechonja, den Sohn Jojakims, den König von Juda, aus Jerusalem weggeführt hatte samt den Großen Judas und den Zimmerleuten und Schmieden und sie nach Babel gebracht hatte.

2 In dem einen Korbe waren sehr gute Feigen, wie die ersten reifen Feigen sind; im andern Korbe waren sehr schlechte Feigen, dass man sie nicht essen konnte, so schlecht waren sie.

3 Und der HERR sprach zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Feigen; die guten Feigen sind sehr gut, und die schlechten sind sehr schlecht, dass man sie nicht essen kann, so schlecht sind sie.

4 Da geschah des HERRN Wort zu mir:

5 So spricht der HERR, der Gott Israels: Wie auf diese guten Feigen, so will ich gnädig blicken auf die Weggeführten aus Juda, die ich von dieser Stätte habe fortziehen lassen in der Chaldäer Land.

6 Ich will mein Auge gnädig auf sie richten und sie wieder in dies Land bringen und will sie bauen und nicht niederreißen, ich will sie pflanzen und nicht ausreißen.

7 Und ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren.

8 Aber wie die schlechten Feigen, die so schlecht sind, dass man sie nicht essen kann, spricht der HERR, so will ich dahingeben Zedekia, den König von Juda, samt seinen Großen und allen, die übrig geblieben sind in Jerusalem und in diesem Lande und die in Ägyptenland wohnen.

9 Ich will sie zum Bild des Entsetzens, ja des Unglücks machen für alle Königreiche auf Erden, zum Spott und zum Sprichwort, zum Hohn und zum Fluch an allen Orten, wohin ich sie verstoßen werde,

10 und will Schwert, Hunger und Pest unter sie schicken, bis sie ganz vertilgt sind aus dem Lande, das ich ihnen und ihren Vätern gegeben habe.

Jeremia 24,1-10

 

 

Nach der Wegführung in die Gefangenschaft zeigt Gott anhand der zwei Feigenkörbe den Unterschied zwischen den Guten und Schlechten. Wie die guten Feigen behandelt Gott die Weggeführten, weil sie Gottes Wegweisung gehorchten (vgl. Jer. 21,9). «Ich will sie gnädig ansehen», heißt, sie ins Land zurückführen, sie erbauen und ihnen ein neues Herz geben, das Gott erkennen kann (V. 1-7). Die Ungehorsamen, die nach ihrem eigenen Willen gehandelt haben, werden hart gerichtet (V. 8-10). Wer an Gottes Gericht nicht glaubt, kann auch die Gnade in unserem Herrn Jesus nicht richtig erfassen und geht verloren.

Wir danken unserem Herrn Jesus Christus für alle Glaubensgeschwister, Missionsfreunde, Beter, Geber und Traktatverteiler in Deutschland. Wie wunderbar, dass wir gemeinsam zur Ehre unseres HERRN wirken und Frucht bringen dürfen. Unser Herr Jesus Christus hat uns in Deutschland noch eine offene Tür gegeben. Lasst uns die Zeit auskaufen und das Evangelium, das unverfälschte Wort Gottes, die Botschaft von Gericht und Gnade, demütig und von der Liebe Gottes erfüllt, kompromisslos verkündigen. Möge der HERR weitere Glaubensgeschwister zum gemeinsamen Missionsdienst berufen.


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