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und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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für Mittwoch den 04.12.2019

Und ich nahm den Becher aus der Hand des HERRN und ließ daraus trinken alle Völker.

(Jeremia 25,17)

15 Denn so sprach zu mir der HERR, der Gott Israels: Nimm diesen Becher mit dem Wein meines Zorns aus meiner Hand und lass daraus trinken alle Völker, zu denen ich dich sende,

16 dass sie trinken, taumeln und toll werden vor dem Schwert, das ich unter sie schicken will.

17 Und ich nahm den Becher aus der Hand des HERRN und ließ trinken alle Völker, zu denen mich der HERR sandte,

18 nämlich Jerusalem samt seinen Königen und Fürsten und die Städte Judas, dass sie wüst und zerstört liegen und ein Spott und Fluch sein sollten – wie es denn heutigentags steht –,

19 auch den Pharao, den König von Ägypten, samt seinen Knechten, seinen Fürsten, seinem ganzen Volk

20 und allem fremden Volk, alle Könige im Lande Uz, alle Könige in der Philister Lande samt Aschkelon, Gaza, Ekron und denen, die übrig geblieben sind in Aschdod,

21 Edom, Moab und die Ammoniter,

22 alle Könige von Tyrus, alle Könige von Sidon, die Könige auf den Inseln jenseits des Meeres,

23 Dedan, Tema, Bus und alle, die sich das Haar stutzen,

24 alle Könige der Araber und alle Könige Arabiens, die in der Wüste wohnen,

25 alle Könige von Simri, alle Könige von Elam, alle Könige von Medien,

26 alle Könige des Nordens, die in der Nähe und die in der Ferne, einen wie den andern, alle Königreiche der Welt, die auf Erden sind. Und der König von Scheschach soll nach ihnen trinken.

27 Und sprich zu ihnen: So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Trinkt, dass ihr trunken werdet, und speit, dass ihr niederfallt und nicht aufstehen könnt vor dem Schwert, das ich unter euch schicken will.

28 Wenn sie aber den Becher von deiner Hand nicht nehmen und nicht trinken wollen, dann sprich zu ihnen: So spricht der HERR Zebaoth: Ihr müsst trinken!

29 Denn siehe, bei der Stadt, die nach meinem Namen genannt ist, fange ich an mit dem Unheil, und ihr solltet ungestraft bleiben? Ihr sollt nicht ungestraft bleiben, denn ich rufe das Schwert über alle herbei, die auf Erden wohnen, spricht der HERR Zebaoth.

30 Du aber sollst ihnen alle diese Worte weissagen und zu ihnen sprechen: Der HERR wird brüllen aus der Höhe und seinen Donner hören lassen aus seiner heiligen Wohnung. Er wird brüllen über seine Fluren hin; wie einer, der die Kelter tritt, wird er seinen Ruf erschallen lassen über alle Bewohner der Erde hin,

31 und sein Schall wird dringen bis an die Enden der Erde. Der HERR hat einen Rechtsstreit mit den Völkern und will mit allem Fleisch Gericht halten; die Schuldigen wird er dem Schwert übergeben, spricht der HERR.

32 So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, Unheil geht aus von Volk zu Volk, und ein großes Wetter wird losbrechen von den Enden der Erde.

33 Zu der Zeit werden die vom HERRN Erschlagenen liegen von einem Ende der Erde bis ans andere Ende; sie werden nicht beklagt noch aufgehoben noch begraben werden, sondern müssen auf dem Felde liegen und zu Dung werden.

34 Heult, ihr Hirten, und schreit, wälzt euch in der Asche, ihr Herren der Herde; denn die Zeit ist erfüllt, dass ihr geschlachtet und zerstreut werdet und zerbrechen müsst wie ein kostbares Gefäß.

35 Und die Hirten werden nicht fliehen können, und die Herren der Herde werden nicht entrinnen können.

36 Da werden die Hirten schreien, und die Herren der Herde werden heulen, dass der HERR ihre Weide so verwüstet hat

37 und ihre friedlichen Auen vernichtet sind von dem grimmigen Zorn des HERRN.

38 Er hat sein Versteck verlassen wie ein junger Löwe, und ihr Land ist verheert von seinem gewaltigen Schwert und von seinem grimmigen Zorn.

Jeremia 25,15-38

 

Der Zorn Gottes kommt über alle Völker, zu denen der HERR Seinen Diener geschickt hat. Das Gericht Gottes beginnt bei Jerusalem, beim Hause Gottes, und setzt sich fort an allen Völkern. «Die Zeit ist da, dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes ... was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben?» (vgl. V. 29 mit 1. Petr. 4,17). Ein schreckliches Gericht Gottes erwartet die Unbußfertigen. Welch eine Gnade, die Gewissheit zu haben, dass wir durch das Blut Jesu Christi erlöst und für die Ewigkeit bereit sind.

Liebe Beterinnen und liebe Beter, ganz herzlich danken wir Euch für Eure Gebete und Eure Liebe zum HERRN und Seinem Werk. Erlöst und gereinigt durch das Blut Jesu Christi, haben wir wahre Gemeinschaft untereinander (vgl. 1. Joh. 1,7), sind in der «Einigkeit im Geist» zutiefst miteinander verbunden und dürfen gemeinsam einstehen, dass viele Menschen in aller Welt mit der Frohen Botschaft erreicht werden. Die tägliche Fürbitte ist ein ganz wichtiger und entscheidender Dienst. Möge der HERR Euch reich segnen und zum Gebetsdienst stärken und weitere Glaubensgeschwister in den Fürbittedienst berufen.


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